Im Vorfeld des bevorstehenden Vergewaltigungsprozesses gegen seinen Schwiegersohn Marius Borg Høiby äußerte Norwegens König Harald V. den Wunsch nach einem gewissen Abschluss. In einem Interview mit dem Sender NRK erklärte der König, dass ihm das Wohlergehen aller Betroffenen am Herzen liege.
„Wir hoffen, (…) dass es ihnen nach dem Prozess besser geht“, erläuterte Harald V. Dabei betonte er, dass seine Anteilnahme nicht nur den Angehörigen gilt, sondern auch allen anderen Betroffenen.
Schwere Vorwürfe gegen Høiby
Der 28-jährige Høiby, Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung, sieht sich in 32 Punkten angeklagt, darunter die schweren Vorwürfe der Vergewaltigung. Er räumte ein, unter dem Einfluss von Alkohol und Kokain gegenüber seiner damaligen Freundin gewalttätig geworden zu sein sowie Schäden in ihrer Wohnung verursacht zu haben. Die meisten der gegen ihn erhobenen Anschuldigungen, insbesondere die Vergewaltigungsvorwürfe, weist er jedoch zurück.
Prozessbeginn und mögliche Konsequenzen
Der Prozess gegen Marius Borg Høiby ist für den 3. Februar 2026 angesetzt. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm mehrere Jahre Freiheitsstrafe. König Harald wies darauf hin, dass der Fall nun in den Händen der Justiz liege und der Prozess seinen rechtlichen Verlauf nehmen werde. Auch Königin Sonja betonte die Wichtigkeit, an die betroffenen Personen zu denken.
Die Situation stellt für die Familie der Kronprinzessin eine erhebliche Belastung dar. In einem weiteren Interview mit NRK bezeichnete Mette-Marit die gegenwärtige Lage als herausfordernd und betonte, dass ihre Familie die Angelegenheit sehr ernst nehme. Sie und Kronprinz Haakon haben zwei gemeinsame Kinder.
Auf die Frage, ob das Paar beim Prozess gegen Høiby anwesend sein wird, äußerte Kronprinz Haakon, dass man hierzu klare Vorstellungen habe, diese aber noch nicht öffentlich mitteilen wolle.
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