Neuendettelsau/München
23.04.2026 / 13:07
Im Rahmen einer Routinekontrolle auf der A6 in Bayern sind der Polizei möglicherweise zwei ausländische Spione ins Netz gegangen. Die am 12. April im mittelfränkischen Neuendettelsau festgenommenen Männer, die aus Lettland und der Ukraine stammen, stehen unter dem Verdacht, „im Auftrag einer Vereinigung beziehungsweise einer Einrichtung außerhalb Deutschlands“ zu handeln, wie das Landeskriminalamt in München mitteilte.
Ermittlungen wegen möglicher Agententätigkeit
Bei der Kontrolle des Fahrzeugs der beiden Männer entdeckten die Beamten „diverse verdächtige Gegenstände“. Zu den sichergestellten Objekten gehören gefälschte Ausweisdokumente, Kameras, eine Drohne, GPS-Tracker, Funkgeräte sowie mehrere Mobiltelefone mit SIM-Karten. Der 45-jährige lettische Staatsangehörige und der 43-jährige Ukrainer waren auf dem Weg in Richtung Waidhausen/Pilsen.
Untersuchungshaft und laufende Ermittlungen
Beide Männer haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken sowie des Besitzes gefälschter Ausweise ermittelt. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, wie amerikanische Archive Einblicke in die NSDAP-Mitgliedschaften ermöglichen.
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