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Überwiegend bereiten sich Bürger auf Krisensituationen vor

Die Berliner Regierung informierte die Anwohner über Gefahrenmeldungen per Handy. (Symbolbild) Berlin 14.01.2026 / 16:17 Nach einem Brandanschlag und einem mehrtägigen Stromausfall in Berlin wächst…

Überwiegend bereiten sich Bürger auf Krisensituationen vor

Die Berliner Regierung informierte die Anwohner über Gefahrenmeldungen per Handy. (Symbolbild)

Berlin

14.01.2026 / 16:17

Nach einem Brandanschlag und einem mehrtägigen Stromausfall in Berlin wächst die Besorgnis der Bundesbürger, dass ähnliche Ereignisse in der Zukunft häufiger vorkommen könnten.

Laut einer YouGov-Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur durchgeführt wurde, rechnen 66 Prozent der Wahlberechtigten mit einer Zunahme von Stromausfällen aufgrund von Sabotage oder Anschlägen in den nächsten fünf Jahren.

Schutz der Infrastruktur in der Kritik

Das Vertrauen in die Stabilität der sogenannten kritischen Infrastruktur – wie Stromnetze, Wasserversorgung, Telekommunikation oder Gesundheitseinrichtungen – ist gering. Rund 73 Prozent der Befragten empfinden diese als unzureichend geschützt. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) hat einen Krisenvorrat angelegt, um sich mit Wasser, Lebensmitteln oder Medikamenten für mindestens drei Tage versorgen zu können. 45 Prozent haben nicht vorgesorgt.

Insgesamt nahmen 2080 wahlberechtigte Personen an der Umfrage teil, die zwischen dem 9. und 12. Januar repräsentativ durchgeführt wurde.

Folgen des Brandanschlags

Im Anschluss an den Jahreswechsel erlebte Berlin nach einem möglicherweise von Linksextremisten initiierten Brandanschlag den schwersten Blackout in der Nachkriegsgeschichte. Rund 100.000 Einwohner im Südwesten der Hauptstadt waren betroffen. Am Mittwoch wurde der Schaden behoben.

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Bildquelle: Quelle: Foto: Foto: Wolfgang Weiser

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