„Tief verstörend“: Ein Vorfall, der die Tierwelt erschüttert, ereignete sich im Osten Indiens, als mindestens sieben Elefanten bei einer Kollision mit einem Expresszug ums Leben kamen, darunter vier Kälber. Der Regierungschef des Bundesstaats Assam, Himanta Biswa Sarma, äußerte sich auf X und bezeichnete den Vorfall als „tief verstörend“.
Details zu dem tragischen Unglück deuten darauf hin, dass drei ausgewachsene Elefanten und vier Kälber betroffen waren. Berichten zufolge wurde ein weiteres Kalb aus der Herde während des Vorfalls verletzt. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Samstag, als der Lokführer, beim Erblicken einer Elefantenherde, die Notbremse betätigte, jedoch einige Tiere vom Zug erfasst wurden.
Untersuchung angeordnet
Infolge dieses Vorfalls ordnete Sarma eine Untersuchung an, um die Umstände des „tief verstörenden Unfalls“ zu klären. Ziel ist es, Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit der Wildtierkorridore in Assam zu ergreifen. Nach Angaben des Forstamts Assam wurden im vergangenen Jahr 5828 wildlebende Elefanten gezählt, was auf eine stabile Population in der Region hinweist.
Widerholte Vorfälle
Zusammenstöße zwischen Zügen und Elefanten sind in Indien nicht selten. Im August informierte das Umweltministerium das Parlament darüber, dass in den letzten fünf Jahren mindestens 79 Elefanten durch solche Unfälle ums Leben kamen. Dieser jüngste Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Wildtieren in der Nähe von Bahnstrecken auf.
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