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Razzia in NRW bei mutmaßlichen Neonazis

In Nordrhein-Westfalen führt die Polizei landesweit Razzien gegen mutmaßliche Neonazis durch. Die Maßnahmen richten sich gegen die Gruppe „Jung und Stark“, die für steigende Gewalttaten verantwortlich gemacht wird.

Razzia in NRW bei mutmaßlichen Neonazis
KI generiert

In Nordrhein-Westfalen fanden am frühen Morgen umfangreiche Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten statt. Die Polizei ermittelt gegen zehn Beschuldigte, die alle deutsche Staatsbürger sind. Ein Beschuldigter befindet sich bereits aufgrund einer anderen Angelegenheit in Untersuchungshaft.

Die Razzien wurden in insgesamt acht Städten durchgeführt und richteten sich gegen die Gruppe „Jung und Stark“. An den Ermittlungen war auch das Bundesamt für Verfassungsschutz beteiligt.

Zunahme von Gewalttaten unter jungen Neonazis

Seit 2024 ist ein Anstieg von Gewalttaten durch teils sehr junge Neonazis zu verzeichnen. Diese Vorfälle ereigneten sich unter anderem bei Angriffen auf Paraden zum Christopher Street Day, die den Rechten von lesbischen, schwulen und anderen queeren Menschen gewidmet sind.

Das Bundeskriminalamt (BKA) erklärte Mitte 2025:

„Die Polizeibehörden aus Bund und Ländern beobachten seit etwa Mitte vergangenen Jahres, dass in der rechten Szene neue Jugendgruppen in Erscheinung getreten sind, die sich zunächst im virtuellen Raum gegründet haben.“

Diese Gruppen treten mittlerweile vermehrt durch Veranstaltungen, Störaktionen und Straftaten in Erscheinung.

Gruppen im Fokus der Ermittlungen

Die größte dieser Gruppen, „Jung und Stark“, hat nach Angaben aus Sicherheitskreisen eine Anhängerschaft im mittleren dreistelligen Bereich. Auch die Gruppe „Deutsche Jugend voran“ steht im Visier der Ermittler.

  • Schätzungsweise mehr als hundert Menschen fühlen sich der Gruppe „Jung und Stark“ zugehörig.
  • Weitere relevante Vereinigungen sind „Der Störtrupp“ sowie „Letzte Verteidigungswelle“.
  • Mutmaßliche Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“ stehen derzeit in Hamburg wegen mehrerer Gewalttaten vor Gericht.

Die aktuellen Maßnahmen der Polizei sind Teil eines umfassenden Vorgehens gegen die zunehmende Gewalt und Radikalisierung in der rechtsextremen Szene. Weitere Informationen darüber, wie amerikanische Archive Einblicke in die NSDAP-Mitgliedschaften ermöglichen, sind ebenfalls von Interesse.

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Quellen: mopo

Bildquelle: KI generiert

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