Ein Kunstwerk von Banksy an einem beschädigten Gebäude in der Ukraine (Archivbild)
16.03.2026 / 18:00
Die Identität des mysteriösen Streetart-Künstlers Banksy beschäftigt die Kunstwelt seit Jahrzehnten. Eine umfassende internationale Untersuchung könnte nun das Rätsel um seine wahre Identität gelöst haben.
Nach Informationen von Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters wird vermutet, dass der britische Künstler Robin Gunningham hinter dem Pseudonym Banksy steckt. Gunningham stammt aus Bristol, der Stadt, in der in den 1990er-Jahren viele der ersten Werke von Banksy entstanden sind.
Für ihre Recherchen analysierten die Reporter unter anderem alte Polizeidokumente, Reisebewegungen und Fotos. Dabei fanden sie zahlreiche Hinweise, die immer wieder zu Gunningham führten. So soll er bereits im Jahr 2000 in New York wegen Graffiti-Sprühens festgenommen worden sein und eine entsprechende Erklärung abgegeben haben.
Anwalt von Banksy äußert Zweifel
Besonders brisant ist die Behauptung, dass Gunningham später seinen Namen in „David Jones“ geändert haben soll, einen sehr verbreiteten Namen in Großbritannien, um seine Anonymität zu wahren. Zudem decken sich Reisen, bei denen neue Banksy-Werke auftauchten, mit seinen Aufenthaltsorten.
Die Enthüllungen sind jedoch nicht offiziell bestätigt. Banksy hat seine Identität nie öffentlich bekannt gegeben, und auch sein Anwalt äußerte Bedenken gegenüber den neuen Behauptungen. Die Anonymität des Künstlers gilt vielen seiner Fans als ein zentraler Bestandteil des Mythos, der ihn umgibt.
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Banksy zählt zu den bekanntesten Streetart-Künstlern weltweit. Seine oft politischen Graffiti und Schablonenbilder erscheinen regelmäßig über Nacht in Städten auf der ganzen Welt und erzielen bei Auktionen hohe Preise.
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