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Missbrauch: Ehefrau zu Sex mit 120 Männern gezwungen

Eine schwedische Frau erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ehemann: Er soll sie über Jahre zu sexuellen Handlungen mit 120 Freiern gezwungen haben. Der Fall, der auch Drogenmissbrauch umfasst, wirft ein Schlaglicht auf die Problematik sexueller Gewalt.

Missbrauch: Ehefrau zu Sex mit 120 Männern gezwungen

Ein schwedischer Mann steht im Verdacht, seine Ehefrau über einen längeren Zeitraum zu sexuellen Handlungen mit mindestens 120 Freiern gezwungen zu haben. Die Frau hat nun Anzeige erstattet.

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Nach Informationen der Nachrichtenagentur NTB soll der Missbrauch sowohl bei persönlichen Treffen als auch online stattgefunden haben. Der Fall ist bereits seit einiger Zeit bekannt, und der Ehemann befindet sich seit Oktober in Untersuchungshaft, da er des Verdachts auf schwere Zuhälterei beschuldigt wird. Zuvor war lediglich von etwa 30 Männern die Rede.

Missbrauch unter Drogen und Alkohol

Die Frau hatte ihren Mann selbst bei der Polizei angezeigt. In einem Interview mit dem schwedischen Rundfunk gab sie an, in einigen Fällen unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol gestanden zu haben, was dazu führte, dass sie sich nicht an alle Ereignisse erinnern könne.

Ihr Ehemann soll die sexuellen Dienstleistungen auf verschiedenen Plattformen angeboten haben. Im März wird mit einer Anklage gegen ihn gerechnet. Auch den Freiern, die aus verschiedenen Teilen Schwedens stammen, drohen rechtliche Konsequenzen. In Schweden ist der Kauf sexueller Dienstleistungen illegal, während der Verkauf von Sex nicht strafbar ist.

Ähnliche Fälle von Missbrauch

Diese Anzeige reiht sich in eine Reihe von schwerwiegenden Missbrauchsfällen ein, die durch Ehemänner begangen wurden. Ein bemerkenswerter Fall ist der von Dominique Pelicot, der im Sommer 2025 in Frankreich wegen schwerer Vergewaltigung seiner Frau Gisèle zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde. Gisèle Pelicot öffnete ihren Prozess für die Öffentlichkeit und trug dazu bei, das Bewusstsein für sexualisierte Gewalt in Europa zu schärfen und vielen Überlebenden eine Stimme zu geben. Ein ähnlicher Fall ist die Norddeutsche Razzia: Banden-Prostitution aufgedeckt, die die Problematik von Missbrauch und Ausbeutung aufzeigt.

Ein weiterer Vorfall, der die Notrufnummer betrifft, ist der Fall einer Seniorin, die hundertfach den Notruf wählt, was auf die verzweifelte Lage vieler Frauen hinweist.

Die gesellschaftlichen Auswirkungen solcher Taten sind enorm und erfordern eine umfassende Diskussion, wie im Fall von Katja Krasavice, die mehr als 100.000 Euro Strafe akzeptiert hat, um auf die Problematik aufmerksam zu machen.

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Bildquelle: Kai Pilger auf Pexels

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