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Migration: Belarus schleust wohl Geflüchtete durch Tunnel in die EU

Aktuelle Berichte enthüllen, dass Belarus unter Nutzung geheimer Tunnel Migranten aus Krisenregionen in die EU schleust. Polnische Behörden entdecken verstärkt unterirdische Routen und verstärken die Grenzsicherung.

Migration: Belarus schleust wohl Geflüchtete durch Tunnel in die EU

Russland nutzt Tunnel für Migrantenübertritt nach Polen

Nach aktuellen Berichten schleust Russland erneut Migranten über das verbündete Nachbarland Belarus nach Polen. Dies geht aus Informationen eines britischen Mediums hervor, das sich auf polnische Behörden stützt. Demnach werden in diesem Fall Tunnel verwendet, die von belarussischem Staatsgebiet nach Polen und somit in die Europäische Union (EU) führen.

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Wie das Medium berichtet, setzt Belarus unter der Führung von Alexander Lukaschenko auch Fachkräfte aus dem Nahen Osten ein, die für die Planung der Tunnel verantwortlich sein sollen. Experten vermuten, dass es sich dabei um kurdische Kämpfer, Mitglieder des Islamischen Staates sowie von Iran unterstützte Gruppen wie die Hisbollah handeln könnte.

Entdeckte Tunnel und Sicherheitsmaßnahmen

Oberstleutnant Katarzyna Zdanowicz von der polnischen Grenzschutzbehörde erklärte, dass im Jahr 2025 insgesamt vier Tunnel unter der Grenze zu Belarus entdeckt wurden. „Physische und elektronische Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze, wie Wärmebildkameras und Detektionssysteme, ermöglichen es uns, sofort auf jeden Versuch einer Verletzung der Staatsgrenze zu reagieren, selbst wenn diese unterirdisch erfolgt“, fügte sie hinzu.

Erst Mitte Dezember entdeckten polnische Behörden einen der größten Tunnel in der Nähe des Dorfes Narewka im Osten Polens. Berichten zufolge verliefen etwa 50 Meter des Tunnels auf der belarussischen Seite und zehn Meter auf der polnischen Seite. Insgesamt wurden 180 Migranten, hauptsächlich aus Afghanistan und Pakistan, durch diesen Tunnel geschleust. Die meisten von ihnen wurden festgenommen, als sie den Tunnel auf polnischer Seite verließen.

Politische Hintergründe und Grenzsicherung

Bereits in der Vergangenheit hatten Polen und die Europäische Union was zur Migrationspolitik beschlossen haben, gezielt Migranten aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen, um Druck auf den Westen auszuüben. Im Sommer 2022 sicherte Polen die Grenze zu Belarus mit einem 5,5 Meter hohen Zaun und einem elektronischen Überwachungssystem. Diese Grenze stellt auch eine Außengrenze der EU dar. Die neu entdeckten Tunnel scheinen ein Versuch zu sein, dieses Überwachungssystem zu untergraben.

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Bildquelle: Bildquelle: Aleksandr Artiushenko auf Unsplash

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