Nachrichten aus Hamburg und der Region

Aktuelles Echo
Hamburgs Himmel heute: Dichte Wolken und milde 14°C erwarten uns Hamburgs Himmel heute: Dichte Wolken und milde 14°C erwarten uns Vor 3 Stunden Im Fluss sein oder im Flow? Im Fluss sein oder im Flow? Vor 11 Stunden CDU-Dokument wirft Fragen zur Erbschaftssteuer auf – Reformforderungen wachsen CDU-Dokument wirft Fragen zur Erbschaftssteuer auf – Reformforderungen wachsen Vor 11 Stunden Anstieg der Atemwegserkrankungen im Herbst: Erste Anzeichen einer neuen Welle in Deutschland Anstieg der Atemwegserkrankungen im Herbst: Erste Anzeichen einer neuen Welle in Deutschland Vor 12 Stunden Umfangreiche Bauarbeiten an der U3 in Hamburg: Verkehrseinschränkungen im Oktober und November Umfangreiche Bauarbeiten an der U3 in Hamburg: Verkehrseinschränkungen im Oktober und November Vor 13 Stunden Star-Trek-Star äußert Bedenken zu Aldi in Großbritannien. Star-Trek-Star äußert Bedenken zu Aldi in Großbritannien. Vor 13 Stunden Oktoberfest-Schock: Frédéric Prinz von Anhalt muss 38.000 Euro bezahlen Oktoberfest-Schock: Frédéric Prinz von Anhalt muss 38.000 Euro bezahlen Vor 13 Stunden Autoeinbruch während der Tour hinterlässt Vanessa Mai mit hohem Sachschaden Autoeinbruch während der Tour hinterlässt Vanessa Mai mit hohem Sachschaden Vor 13 Stunden Wie plane ich meine Brückentage für den Urlaub 2027 effektiv? Wie plane ich meine Brückentage für den Urlaub 2027 effektiv? Vor 13 Stunden Geheimnisse und Verantwortung: Der Hanning-Fall und seine Folgen für die nationale Sicherheit Geheimnisse und Verantwortung: Der Hanning-Fall und seine Folgen für die nationale Sicherheit Vor 13 Stunden

Mecklenburg-Vorpommern: SPD nähert sich AfD, CDU verliert weiter an Zuspruch

Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet einen Umfragezuwachs und verringert den Abstand zur AfD, während die CDU auf ein historisches Tief sinkt. Die Umfragen deuten auf eine stabile rot-rote Landesregierung hin, trotz der wachsenden Einflussmöglichkeiten der AfD.

Mecklenburg-Vorpommern: SPD nähert sich AfD, CDU verliert weiter an Zuspruch
KI-generiert

In Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich ein dynamischer Wandel in der politischen Landschaft ab. Unter der Leitung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat die regierende SPD in den aktuellen Umfragen an Zustimmung gewonnen. Im Vergleich zur Erhebung im Juli hat die SPD um drei Punkte zugelegt und verringert somit den Abstand zur AfD. Diese Trendwende wird vor allem der Konzentration auf die Spitzenkandidatin Schwesig sowie ihrem Amtsbonus zugeschrieben.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Im Gegensatz dazu war die Situation für die SPD im Vorjahr erheblich weniger erfreulich. Mit nur 19 Prozent lag sie damals fast 20 Punkte hinter der AfD zurück. In der aktuellen Umfrage bleibt die AfD zwar die stärkste politische Kraft, hat jedoch einen Punkt verloren und liegt nun bei etwa 35 Prozent. Die Linke, die den dritten Platz einnimmt, hat ebenfalls einen Punkt eingebüßt und steht nun bei 11 Prozent.

Die Umfragen werden durch verschiedene Methoden und Stichproben erstellt, die es ermöglichen, die Ergebnisse differenziert zu interpretieren.

CDU vor historischem Tiefpunkt

Die CDU steht vor der Möglichkeit, einen historischen Tiefpunkt zu erreichen. Der momentane Umfragewert liegt bei 8 Prozent, was einen neuen Negativrekord für die Christdemokraten bedeuten würde. Bei der Landtagswahl 2021 verzeichnete die CDU lediglich 13,3 Prozent. Auch auf bundesweiter Ebene könnte die Partei das schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl seit 1951 erreichen, als sie in Bremen auf 9,0 Prozent kam. Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, der bis 2021 von der Kanzlerin geführt wurde, könnte diese Marke unterbieten.

Im NDR MV Interview wurden die Spitzenkandidaten der wichtigsten Parteien zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt, einschließlich relevanter Faktenchecks.

Unsicherheiten bei Grünen und BSW

Der Ausgang der Wahl bleibt für die Grünen ungewiss. Die Umfrage deutet darauf hin, dass sie auf 5 Prozent hoffen können, was den Wiedereinzug in den Landtag sichern würde. Das Bündnis für soziale Gerechtigkeit (BSW) hingegen steht vor der Gefahr, mit nur 4 Prozent unter die Sperrklausel zu fallen und somit nicht in den Landtag zu gelangen.

Die Umfrage zeigt keine eindeutigen Anzeichen einer Wechselstimmung. Im Gegenteil, die Werte der rot-roten Landesregierung haben sich geringfügig verbessert. 56 Prozent der Befragten vertreten die Ansicht, dass die SPD die nächste Landesregierung führen sollte, während nur 31 Prozent die AfD unterstützen. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 60 Prozent für Schwesig entscheiden, während lediglich 25 Prozent für ihren Herausforderer Leif-Erik Holm von der AfD votieren würden.

Beliebtheit der Regierungsparteien

In der Beliebtheitsskala der Regierungsparteien haben die Spitzenkandidaten ein positives Bild abgegeben. 57 Prozent der Befragten sind mit Schwesigs Arbeit zufrieden, was einem Anstieg um 4 Punkte entspricht. Auch Simone Oldenburg von der Linken konnte an Zustimmung gewinnen. Im Gegensatz dazu zeigen Enrico Schult von der AfD und CDU-Chef Daniel Peters keine Veränderungen in ihren Werten. Peters’ Wahlkampagne, die sich auf die Mitte konzentriert und als Bindeglied zwischen SPD und AfD positioniert, scheint bisher nicht den gewünschten Erfolg zu bringen.

Koalitionsmöglichkeiten und Einfluss der AfD

Trotz der prognostizierten Stimmenverluste könnte die amtierende rot-rote Landesregierung möglicherweise weiterhin in einer rot-rot-grünen Koalition regieren. Die AfD wäre zwar mit gut einem Drittel der Stimmen nicht in der Lage, eine Alleinregierung zu bilden, könnte aber ihr Ergebnis von 2021 verdoppeln und als stärkste Kraft im Landtag agieren, was ihr einen größeren Einfluss verleihen würde. So könnte sie beispielsweise Untersuchungsausschüsse beantragen und die Wahl von Verfassungsrichtern blockieren. Formal hätte sie das Recht auf den Posten des Landtagspräsidenten, jedoch bleibt unklar, ob sie die erforderliche Mehrheit dafür erreichen kann.

Bildung als zentrales Thema

Das Thema Bildung und Schule bleibt das größte Problem für die Bevölkerung. Wirtschafts- und Zuwanderungsthemen folgen mit deutlich geringerem Abstand. Der Arbeitsmarkt gewinnt zunehmend an Bedeutung, während Arbeitslosigkeit den vierten Platz einnimmt. Laut der Umfrage genießen die Wähler wieder Vertrauen in die SPD; 27 Prozent sind überzeugt, dass sie die wesentlichen Herausforderungen im Land meistern kann.

In dieser Hinsicht ist die AfD gleichauf mit der SPD, nachdem sie im Juli noch zwei Punkte Vorsprung hatte. Die anderen Parteien folgen deutlich abgeschlagen. Zudem ist der Anteil der Menschen, die kein Vertrauen in die Problemlösungskompetenz der Parteien haben, erneut gestiegen und liegt nun bei 26 Prozent.

Die CDU stellte 1990 mit Alfred Gomolka den Ministerpräsidenten. Seit 2017 lenkt Manuela Schwesig von der SPD die Geschicke der Regierung in Mecklenburg-Vorpommern.

Unzufriedenheit mit der Bundesregierung

Eine klare Diskrepanz zeigt sich in der Wahrnehmung der Landes- und Bundesregierung. Während eine Mehrheit mit der Arbeit der rot-roten Landesregierung zufrieden ist, schneiden die Werte für die schwarz-rote Bundesregierung deutlich negativ ab. Nur 11 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, während eine überwältigende Mehrheit von 86 Prozent unzufrieden ist.

Weitere Analysen zu den aktuellen Trends in Mecklenburg-Vorpommern sowie zur Stimmungslage im Land sind in der neuen Podcast-Folge verfügbar.

Methodik der Umfrage

Die Befragung wurde von Infratest dimap im Auftrag des NDR zwischen dem 26. und 31. August 2026 durchgeführt. Insgesamt wurden 1.215 wahlberechtigte Personen aller Altersgruppen, Bildungsabschlüsse und Geschlechter in Mecklenburg-Vorpommern befragt. Die Erhebung erfolgte mittels computergestützter Telefon- und Online-Interviews, wobei 712 Telefoninterviews und 503 Online-Interviews durchgeführt wurden. Die Auswahl der Befragten beruhte auf Zufallsstichproben, und die Gewichtung erfolgte nach soziodemographischen Merkmalen sowie der Rückerinnerung des Wahlverhaltens. Die Schwankungsbreite beträgt 2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 10 Prozent und 3 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent.


Quellen: NDR, tagesschau

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.