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Iran-Krieg erschüttert Moskau: Putin greift Trump scharf an

Kremlchef Wladimir Putin reagiert mit scharfer Kritik auf die US- und Israel-Angriffe im Iran, die den Tod wichtiger Führungsfiguren zur Folge hatten. Der Konflikt könnte die geopolitische Landschaft entscheidend verändern und Russland sowie China unter Druck setzen.

Iran-Krieg erschüttert Moskau: Putin greift Trump scharf an

Nach den massiven militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran äußert sich Kremlchef Wladimir Putin mit scharfer Kritik. Der Tod von Ajatollah Ali Chamenei, einem engen Verbündeten Russlands, hat weitreichende geopolitische Implikationen für Moskau und auch für China.

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Angriffe auf den Iran durch USA und Israel

Seit dem frühen Samstagmorgen führen die Vereinigten Staaten und Israel Angriffe auf verschiedene Ziele im Iran durch. In mehreren Städten, darunter auch Teheran, sind schwere Explosionen zu verzeichnen. Auf Videoaufnahmen sind hohe Rauchschwaden über der Hauptstadt zu sehen. US-Präsident Donald Trump erklärte zu Beginn der Offensive, dass das Hauptziel darin bestehe, das iranische Atomprogramm zu stoppen und einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen.

Bereits am ersten Tag der Angriffe gelang es den Streitkräften, einen massiven Schlag gegen die iranische Führung zu führen. Übereinstimmenden Berichten zufolge wurden Irans Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei, der Kommandeur der Revolutionsgarden Mohammad Pakpour sowie Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh getötet. Von Trumps Forderungen lassen sich Revolutionsgarden nicht beirren.

Kreml verurteilt „zynischen Mord“

Der Kreml reagierte umgehend auf die Angriffe. Das russische Außenministerium sprach von einem klaren Bruch des Völkerrechts. Am Sonntag äußerte sich auch Präsident Wladimir Putin persönlich. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur TASS bezeichnete er die gezielte Tötung Chameneis als „zynischen Mord“, der gegen „alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts“ verstoße.

Diese scharfe Wortwahl hat erhebliche geopolitische Brisanz. In den letzten Jahren hatte Russland seine sicherheitspolitischen Beziehungen zu Teheran intensiviert. Der Iran galt als wichtiger Partner Moskaus im Nahen Osten, insbesondere seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

Strategischer Rückschlag für Russland

Für Wladimir Putin stellt der Krieg einen erheblichen strategischen Rückschlag dar. Mit dem möglichen Sturz des Mullah-Regimes verliert Russland einen wichtigen Verbündeten. Bereits zuvor musste Moskau internationale Rückschläge hinnehmen: Der Sturz von Baschar al-Assad in Syrien konnte nicht verhindert werden, und auch in Venezuela geriet Nicolás Maduro, ein weiterer Partner, unter Druck.

Russland hat in Kuwait und der Golfregion keine vergleichbare militärische Präsenz wie die USA. Während das US-Militär im Iran schnell handlungsfähig war, kämpft Putins Armee seit Jahren in der Ukraine ohne entscheidenden Erfolg.

China unter Druck

Auch China sieht sich in einer heiklen Lage. Die Führung in Peking hatte das Bündnis mit Teheran ausgebaut. Der Iran trat 2023 der von China dominierten Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit bei und arbeitete im Rahmen der Brics-Gruppe eng mit Russland und China zusammen.

Vor den Angriffen sollen sowohl Moskau als auch Peking militärisches Material in den Iran geliefert haben. Dennoch konnten die amerikanischen und israelischen Streitkräfte ihre Operationen offenbar ohne nennenswerte Gegenwehr durchführen.

Globale Machtbalance im Wandel

Der Krieg im Iran hat nicht nur regionale, sondern auch weltweite Konsequenzen. Kurzfristig demonstrieren die USA unter Präsident Donald Trump militärische Stärke. Russland und China geraten unter Druck, da sie ihren Partner nicht schützen konnten. Ölpreise ziehen wegen Nahost-Eskalation kräftig an.

Gleichzeitig wird Peking versuchen, die US-Intervention diplomatisch als Völkerrechtsbruch zu kennzeichnen und sich international als Verfechter einer regelbasierten Ordnung zu positionieren. Beobachter erwarten, dass die Eskalation auch Auswirkungen auf andere Konfliktfelder haben könnte, insbesondere im Hinblick auf Taiwan und die zukünftige Ausrichtung internationaler Bündnissysteme.

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Bildquelle: depositphotos

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