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Iran: 85 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet

Bei einem Raketenangriff in der iranischen Provinz Hormusgan sind mindestens 85 Schülerinnen in einer Grundschule ums Leben gekommen. Mehr als 90 weitere Mädchen wurden verletzt, während die Rettungsmaßnahmen vor Ort andauern.

Iran: 85 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet

Raketenangriff im Iran: 85 Schülerinnen getötet

Am Morgen des 28. Februar 2026 kam es im Süden Irans zu einem verheerenden Raketenangriff, bei dem nach offiziellen iranischen Angaben mindestens 85 Schülerinnen ums Leben kamen. Der Angriff richtete sich gegen eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Zudem wurden mehr als 90 weitere Schülerinnen verletzt. Diese Informationen sind bislang nicht unabhängig verifiziert worden.

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Direktes Ziel des Angriffs

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass die Schule gezielt angegriffen wurde. „Diese Schule war ein direktes Ziel dieses Angriffs“, hieß es in dem Bericht. Rettungskräfte sind derzeit mit der Beseitigung der Trümmer und der Versorgung der verletzten Schülerinnen beschäftigt. Der Vorfall ereignete sich im Kreis Minab, in der Nähe der Küste des Persischen Golfs. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich rund 170 Schülerinnen in der Einrichtung.

Militärische Aktivitäten in der Region

In der Provinz Hormusgan sind mehrere Marinestützpunkte der iranischen Streitkräfte angesiedelt. Weitere Informationen zu dem Angriff sind bislang nicht bekannt. Am Samstagmorgen hatten Israel und die USA mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Zu dem Angriff auf die Mädchenschule gab es von den beiden Ländern zunächst keine Stellungnahme. Mehr über die militärischen Aktivitäten im Iran können Sie in unserem Artikel über die militärischen Aktivitäten im Iran nachlesen.

Reaktionen aus dem Iran

Das iranische Außenministerium veröffentlichte ein Bild, das die zerstörte Schule zeigt. Außenamtssprecher Ismail Baghai äußerte sich in einer Mitteilung seines Ministeriums und bezeichnete den Vorfall als „offenkundiges Verbrechen“. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich gegen diese große Ungerechtigkeit zu stellen. Die Situation bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen im Iran mit Sorge. In einem weiteren Artikel berichten wir über die 45 Tote nach Protesten im Iran: Gewalt und Internet-Blackout eskalieren.

Zusätzlich gibt es Berichte über die jüngsten Entwicklungen in der Region, die Sie in unserem Artikel über die militärischen Aktivitäten im Iran finden können.

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