Nachrichten aus Hamburg und der Region

Aktuelles Echo
Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 11 Minuten Live-Ticker: Ostsee-Drama: Buckelwal in der Wismar-Bucht Live-Ticker: Ostsee-Drama: Buckelwal in der Wismar-Bucht Vor 16 Minuten Orban abgewählt! Was der Machtwechsel in Ungarn bedeutet Orban abgewählt! Was der Machtwechsel in Ungarn bedeutet Vor 48 Minuten AIDA mit neuer Route: Kreuzfahrtschiff steuert Ziel zum ersten Mal an AIDA mit neuer Route: Kreuzfahrtschiff steuert Ziel zum ersten Mal an Vor 9 Stunden Hochdosierte Grippeimpfung und ihr Einfluss auf das Alzheimer-Risiko. Hochdosierte Grippeimpfung und ihr Einfluss auf das Alzheimer-Risiko. Vor 10 Stunden Toilettenbrille und Deckel: Mietersache oder Vermieter? Toilettenbrille und Deckel: Mietersache oder Vermieter? Vor 10 Stunden Ungarn-Wahl: Orbán gesteht Niederlage ein Ungarn-Wahl: Orbán gesteht Niederlage ein Vor 10 Stunden Ungarns Tisza-Partei feiert Wahlsieg und bewegt sich Richtung stabiler Mehrheit Ungarns Tisza-Partei feiert Wahlsieg und bewegt sich Richtung stabiler Mehrheit Vor 10 Stunden Marie-Louise Eta übernimmt das Zepter bei Union Berlin – historische Entscheidung im Fußball Marie-Louise Eta übernimmt das Zepter bei Union Berlin – historische Entscheidung im Fußball Vor 10 Stunden Rennpferd gewinnt und muss eingeschläfert werden Rennpferd gewinnt und muss eingeschläfert werden Vor 10 Stunden

Folgen für Elon Musks Plattform X: Britische Medienaufsicht untersucht KI-Bilder

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom hat eine formelle Untersuchung gegen die Online-Plattform X, betrieben von Elon Musk, eingeleitet. Hintergrund sind von der KI Grok generierte Bilder,…

Folgen für Elon Musks Plattform X: Britische Medienaufsicht untersucht KI-Bilder

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom hat eine formelle Untersuchung gegen die Online-Plattform X, betrieben von Elon Musk, eingeleitet. Hintergrund sind von der KI Grok generierte Bilder, die als sexualisiert eingestuft werden. Laut Ofcom gibt es „zutiefst beunruhigende Berichte“, welche die Anwendung dieser Technologie zur Erstellung und Verbreitung sexualisierter Inhalte, auch im Hinblick auf Kinder, kritisch beleuchten. Dies könnte als Missbrauch interpretiert werden.

Diskussion über ein mögliches Verbot

Vor dem Hintergrund dieser Problematik wird innerhalb der britischen Regierung diskutiert, ob ein Verbot von X in Betracht gezogen werden sollte. Der britische Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Vorfälle als „widerlich“ und mehrere Minister haben ihre Unterstützung für ein Verbot signalisiert, sollten die Ergebnisse der Untersuchung dies erforderlich machen.

Ofcom hatte X um eine dringende Stellungnahme gebeten, auf die das Unternehmen innerhalb der gesetzten Frist reagierte. Die Behörde prüft nun das Material, um festzustellen, ob Verstöße gegen den britischen Online Safety Act vorliegen.

Potenzielle Geldstrafen und Sperrung

Bei einer Feststellung eines Verstoßes könnte die Plattform mit erheblichen finanziellen Konsequenzen konfrontiert werden. Ofcom könnte eine Geldstrafe verhängen, die bis zu 10 Prozent des weltweiten Umsatzes von X oder 18 Millionen Pfund (mehr als 20 Millionen Euro) betragen könnte, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Im extremen Fall könnte die Behörde sogar eine gerichtlich angeordnete teilweise oder vollständige Sperrung der Plattform anstreben.

Bereits am vergangenen Wochenende hatten Indonesien und Malaysia als erste Länder weltweit den Zugang zu dem Chatbot temporär gesperrt, um Frauen, Kindern und der breiten Öffentlichkeit vor der Verbreitung gefälschter pornografischer Inhalte zu schützen.

Musk reagiert auf die Vorwürfe

Elon Musk äußerte sich über X kritisch gegenüber der britischen Regierung und warf ihr Zensur vor, indem er sie als „faschistisch“ bezeichnete. Die Entscheidung, den Zugang zu KI-generierten Bildern nur zahlenden Nutzern zugänglich zu machen, wurde von den Behörden als unzureichend bewertet. Die Downing Street charakterisierte dies als „eine Beleidigung für die Opfer von Frauenfeindlichkeit und sexueller Gewalt“.

Bildquelle: ai-generated

Artikel teilen: