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Einsätze in 28 Städten: Großrazzia in NRW: Polizei geht gegen "Hells Angels" vor

In einer großangelegten Razzia durchkämmt die Polizei in Nordrhein-Westfalen über 50 Objekte in 28 Städten. 1.200 Beamte sind im Einsatz, um gegen die Rockergruppe „Hells Angels“ vorzugehen, nachdem ein Ableger des Clubs verboten wurde.

Einsätze in 28 Städten: Großrazzia in NRW: Polizei geht gegen "Hells Angels" vor
Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine umfassende Razzia gegen die Rockergruppe „Hells Angels“ durchgeführt. Dabei waren 1.200 Beamte in 28 Städten im Einsatz, wie das Innenministerium in Düsseldorf mitteilte. Der Hintergrund dieser Aktion ist das Verbot des Vereins „Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen“, das aufgrund des Verdachts auf Bildung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ausgesprochen wurde.

Diese Razzia gilt als einer der größten Einsätze zur Bekämpfung der Rockerkriminalität in der Geschichte des Bundeslandes. Seit den frühen Morgenstunden werden mehr als 50 Objekte durchsucht, wobei auch Spezialeinsatzkräfte beteiligt sind.

Die Durchsuchungen betreffen sowohl Wohnungen als auch Geschäftsräume von Mitgliedern und Unterstützern des Vereins. Die betroffenen Städte sind unter anderem Leverkusen, Köln, Langenfeld, Monheim, Solingen, Dortmund, Oberhausen, Ahaus, Velbert, Duisburg, Bergheim, Gummersbach, Kempen, Herne, Voerde, Bielefeld, Bochum, Dinslaken, Lünen und Marienheide.

Wachstum der „Hells Angels“ in NRW

In den vergangenen Jahren wurden in Nordrhein-Westfalen bereits mehrere Ableger der „Hells Angels“ verboten. Zuletzt hatte Innenminister Herbert Reul im Jahr 2017 den Verein „Hells Angels MC Concrete City“ aufgelöst, was vier Jahre später vom Oberverwaltungsgericht in Münster bestätigt wurde.

Wie die „Neue Westfälische“ unter Berufung auf das Landeskriminalamt (LKA) berichtete, verfügten die „Hells Angels“ zuletzt über 29 Chapter in Nordrhein-Westfalen. Mit 469 Mitgliedern ist der Club stark gewachsen, was unter anderem auf Überläufer aus der rivalisierenden Gruppe „Bandidos“ zurückzuführen ist. Damit stellen die „Hells Angels“ die größte Rockergruppe in NRW dar, gefolgt von den „Freeway Riders“, die 403 Mitglieder in 37 Chaptern haben.

„Die Razzia ist ein klares Zeichen gegen die Rockerkriminalität und zeigt, dass wir entschlossen gegen solche Strukturen vorgehen“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

Die Polizei wird auch weiterhin Maßnahmen ergreifen, um die Aktivitäten der „Hells Angels“ und anderer Rockergruppen zu überwachen und zu unterbinden.

Bildquelle: Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

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