Ein tragischer Vorfall erschütterte im Juni 2026 die Schulgemeinschaft in einem Schullandheim in Aerzen, Niedersachsen. Ein 11-jähriger Schüler, der an einer Kuhmilch-Allergie litt, brach nach dem Mittagessen zusammen und verstarb. In der Folge wurden Ermittlungen gegen zwei Lehrkräfte eingeleitet, die im Verdacht stehen, durch Unterlassen fahrlässig zum Tod des Jungen beigetragen zu haben.
Am 18. Juni meldete der Schüler gegen 13:58 Uhr Atemnot und verlor kurz darauf das Bewusstsein. Sofortige Rettungsmaßnahmen wurden von den Lehrkräften eingeleitet, und ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Trotz aller Bemühungen blieb eine Reanimation erfolglos; um 14:40 Uhr wurde der Tod des Jungen festgestellt.
Vorläufige Obduktionsergebnisse deuten auf eine schwere allergische Reaktion hin. Ob diese mit der Kuhmilch-Allergie des Jungen in Zusammenhang steht, bleibt jedoch unklar, da ein allergologisches Gutachten noch aussteht. Bislang gibt es keine Hinweise auf alternative Todesursachen.
Die Ermittler der Staatsanwaltschaft Hannover fanden heraus, dass die Schüler und Lehrer etwa 20 Minuten vor dem Vorfall gemeinsam zu Mittag gegessen hatten. Die Frage, was zwischen dem Essen und dem Zusammenbruch des Jungen geschah, wird nun eingehend untersucht. Der Schüler hatte seinen Adrenalin-Notfall-Pen dabei, der jedoch nicht zum Einsatz kam. Die Gründe für dieses Unterlassen werden ebenfalls Bestandteil der Ermittlungen sein.
Während der Rettungsmaßnahmen wurden rund 50 Viertklässler von den Lehrkräften betreut und von den Geschehnissen ferngehalten. Notfallseelsorger standen vor Ort bereit, um sowohl den Kindern als auch den Lehrern Unterstützung und Betreuung zu bieten.
Die Staatsanwaltschaft hebt hervor, dass für die beschuldigten Lehrkräfte die Unschuldsvermutung gilt. Die Ermittlungen sind noch im Gange, und weitere Details sind bisher nicht veröffentlicht worden.
Quellen: Bild, NDR
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.