Ein schwerer Vorfall überschattet eine Klassenfahrt in Niedersachsen, bei dem ein elfjähriger Schüler nach einem medizinischen Notfall verstarb. Trotz der sofort eingeleiteten Wiederbelebungsversuche durch Lehrer und Rettungskräfte konnte das Leben des Kindes nicht gerettet werden. Laut Polizeiaussage wurde nur noch der Tod des Jungen festgestellt.
Am Donnerstagnachmittag klagte der Schüler in einem Schullandheim in Aerzen über Atemnot und fiel anschließend ins Bewusstsein. Die Lehrkräfte reagierten schnell und setzten die erforderlichen Rettungsmaßnahmen in Gang, während sie Anweisungen von der Rettungsleitstelle erhielten. Ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls alarmiert, jedoch blieben alle Bemühungen ohne Erfolg.
Ermittlungen zur Todesursache
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Todes zu klären. Ein Polizeisprecher äußerte, dass wahrscheinlich eine Obduktion des Verstorbenen stattfinden werde, um weitere Informationen zu gewinnen. Bislang gibt es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden im Zusammenhang mit dem Vorfall im Landkreis Hameln-Pyrmont.
Unterstützung für betroffene Schüler
Rund 50 Schüler einer Grundschule aus der Region Hannover wurden während des Einsatzes von ihren Lehrkräften betreut und von den Rettungsmaßnahmen ferngehalten. Notfallseelsorger waren vor Ort, um sowohl die Kinder als auch die Lehrkräfte zu unterstützen und ihnen beizustehen.
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