Ein Triebfahrzeugführer machte während einer Fahrt von Herrenberg nach Tübingen einen bemerkenswerten Fund: In seiner Regionalbahn entdeckte er ein Paket mit der Aufschrift „Spinnen und Skorpione“. Dies führte zur Alarmierung der Bundespolizei.
Die Beamten fanden am Hauptbahnhof Tübingen einen Zettel, der professionell ausgedruckt war und sowohl die Identität der Besitzerin als auch den eingehaltenen Artenschutz dokumentierte, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte.
20 brasilianische Vogelspinnen im Karton
In dem Paket befanden sich insgesamt 20 brasilianische Vogelspinnen der Art Avicularia geroldi, deren Körperlänge bis zu sechs Zentimeter betragen kann. Diese waren in separaten Boxen innerhalb des Kartons untergebracht und befanden sich zum Zeitpunkt des Fundes am Donnerstag in einem guten Zustand.
Besitzerin konnte Spinnen abholen
Die Besitzerin der Spinnen wurde umgehend kontaktiert und konnte ihre Tiere noch am selben Tag abholen. Die Gründe, weshalb sie ihre lebenden Fracht im Zug zurückgelassen hatte, sind bislang unklar.
Diese kuriose Situation wirft Fragen auf und sorgt für Erstaunen. Es bleibt abzuwarten, ob solche Vorfälle in Zukunft häufiger vorkommen werden.
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