Die Situation rund um das einsturzgefährdete Gebäude in Altona bleibt angespannt. Der Eigentümer hat nun einen Plan zur Sanierung des Hauses vorgelegt, nachdem die Bewohner überstürzt ihre Wohnungen verlassen mussten.
Maßnahmen zur Sicherung des Gebäudes
Wie aus Berichten hervorgeht, hat der Eigentümer beim Bezirksamt Altona ein Konzept eingereicht, das in den kommenden Tagen umgesetzt werden soll. Zunächst ist vorgesehen, das Gebäude abzustützen, um weitere Gefahren zu vermeiden.
Der Eigentümer wies über seinen Anwalt die Vorwürfe der Anwohner zurück, die behaupteten, ihre Meldungen über Mängel seien ignoriert worden. Der Anwalt erklärte, dass der Eigentümer Verständnis für die Sorgen der Anwohner habe und dass alle gemeldeten Mängel stets überprüft und behoben worden seien. Allerdings stünden diese nicht im Zusammenhang mit dem aktuellen Zustand des Gebäudes.
Sanierung im Fokus
Der Eigentümer betonte, dass eine Sanierung des Hauses angestrebt werde und kein Abriss geplant sei. Ein entsprechendes Konzept sollte bis zum vergangenen Freitag beim Bezirksamt eingereicht werden, jedoch wurde festgestellt, dass dieses nicht ausreichend war. Bis Montagabend soll ein umfassenderes Konzept nachgereicht werden.
In den nächsten zwei Wochen wird den Anwohnern die Möglichkeit gegeben, ihre Wohnungen zu betreten, um persönliche Gegenstände abzuholen, vorausgesetzt, das Gebäude ist gesichert.
Hintergrund der Evakuierung
Das fünfstöckige Wohnhaus an der Holstenstraße wurde Ende Juli evakuiert, nachdem Anwohner alarmiert hatten, weil sie auffällige Risse im Mauerwerk festgestellt hatten. Die betroffenen Bewohner wurden in Notunterkünften untergebracht, während das Gebäude notdürftig abgestützt wurde.
Zusätzlich installierte das Technische Hilfswerk (THW) auf dem Dach des Hauses eine Sondierungsanlage, um die Bewegungen des Gebäudes zu überwachen.
Quellen: mopo, tagesschau
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