Im Pariser Musée du Louvre gibt es erneut negative Schlagzeilen: Nach dem Verdacht auf einen Millionenbetrug sorgt nun eine Überschwemmung für zusätzliche Schwierigkeiten. Eine Deckenmalerei aus dem frühen 19. Jahrhundert wurde dabei beschädigt.
Die Überschwemmung ereignete sich im Denon-Flügel, der bedeutende Bestände italienischer und französischer Malerei beherbergt. Laut einer Bestätigung des Museums wurde eine Deckenmalerei aus dem Jahr 1819 in Mitleidenschaft gezogen. Die Decke weist Risse sowie Ablösungen der Farbschicht auf, und eine genauere Untersuchung der betroffenen Kunstwerke ist im Gange. Der Vorfall trat in der Nacht zu Freitag auf, das Leck konnte jedoch noch in derselben Nacht gestoppt werden.
Ursache der Überschwemmung
Wie der Louvre mitteilte, wurde die Überschwemmung durch ein defektes Heizungszuleitungsrohr in einem Technikraum verursacht. Die betroffenen Räume bleiben vorerst geschlossen. Bereits vor etwa zwei Monaten kam es in der Bibliothek der Ägyptischen Altertümer zu einer Überschwemmung, bei der Bücher und Dokumente beschädigt wurden.
Wiederholte Probleme im Louvre
Das Musée du Louvre steht seit Monaten immer wieder im Fokus der Medien. Im Oktober des vergangenen Jahres wurden bei einem Einbruch Juwelen im Wert von 88 Millionen Euro entwendet. Zudem wurde erst am Freitag der Verdacht eines millionenschweren Betrugs im Zusammenhang mit dem Ticketverkauf öffentlich bekannt. Auch in Frankreich sorgt ein anderer Vorfall für Aufsehen: Sturm Goretti lässt 380.000 Haushalte ohne Strom.
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Bildquelle: ai-generated