Am Frankfurter Flughafen stehen zahlreiche geparkte Flugzeuge der Lufthansa. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat für Montag und Dienstag zu Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa sowie mehreren Tochtergesellschaften aufgerufen.
Fortsetzung der Streiks am Hamburger Flughafen
Passagiere der Lufthansa am Hamburger Flughafen müssen sich weiterhin auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen. Der am Montag gestartete Pilotenstreik wird von der Vereinigung Cockpit (VC) fortgesetzt. Im Laufe des Tages fallen in Hamburg insgesamt 13 Flüge von und nach Frankfurt am Main sowie 9 Flüge von und nach München aus, wie der Flughafen auf seiner Website bekanntgab.
Eurowings nimmt den Betrieb wieder auf
Die Gewerkschaft berichtet, dass die Streikmaßnahmen weiterhin die Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline betreffen. Die Piloten des Ferienfliegers Eurowings hingegen werden am Dienstag ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Weitere Streiks in Aussicht
Bereits am Mittwoch und Donnerstag wird ein weiterer Streik folgen. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline zu einem zweitägigen Ausstand aufgerufen. Diese fünfte Streikwelle des fliegenden Personals überschattet den Festakt zum 100. Jahrestag der Gründung der ersten Lufthansa, der am Mittwoch stattfinden soll. Die Gewerkschaften planen zudem eine Kundgebung vor der Unternehmenszentrale am Frankfurter Flughafen.
Hunderte Flüge betroffen
In den großen Drehkreuzen Frankfurt und München wurden für Dienstag erneut hunderte Starts und Landungen gestrichen. An jedem Streiktag sind mehrere zehntausend Passagiere gezwungen, ihre Reisepläne zu ändern. Dies stellt bereits die dritte Streikrunde der Piloten in diesem Jahr dar. In der vergangenen Woche hatten zudem die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter ihre Arbeit niedergelegt.
Verhärtete Fronten zwischen den Tarifparteien
Die Verhandlungen zwischen den Tarifparteien sind festgefahren. Während die Vereinigung Cockpit Forderungen zu Betriebsrenten und Gehältern erhebt, lehnt das Management signifikante Kostensteigerungen bei der Kerngesellschaft ab. Personalchef Michael Niggemann hatte gewarnt, dass jeder Streik die betroffene Fluggesellschaft weiter schwächen würde.
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