Seit Montag sind über Hamburg immer wieder Polizeihubschrauber zu beobachten. Dies hat bei vielen Anwohnern Fragen aufgeworfen.
Die Geräusche der Hubschrauber sind nicht zu überhören, und ihre Präsenz ist unübersehbar. Doch es handelt sich nicht um einen Großeinsatz, sondern um eine Ausbildungsübung. An Bord der Maschinen befinden sich angehende Berufshubschrauberführerinnen und -führer der Bundespolizei sowie der Landespolizeien.
Wie die Bundespolizei mitteilt, trainieren die angehenden Piloten unter anderem Formationsflüge, komplexe Einsatzszenarien und taktische Manöver. Anlass für die Übung ist der 45. Ausbildungslehrgang für Polizeihubschrauberführer.
Insgesamt sind 14 Hubschrauber der Bundespolizei und der Polizeien mehrerer Bundesländer an dieser Übung beteiligt. Diese überfliegen große Teile Deutschlands.
Geplante Überflüge und Rückkehr
Die Übung begann am Montag in Sankt Augustin (Nordrhein-Westfalen). In den kommenden vier Tagen werden die Hubschrauber unter anderem über Gifhorn, Hamburg, Fuhlendorf, Rostock-Laage, Neubrandenburg, Strausberg bei Berlin, Bautzen und Fuldatal fliegen. Die Rückkehr nach Sankt Augustin ist für den 18. September geplant.
Ausbildung der angehenden Hubschrauberführer
Die angehenden Pilotinnen und Piloten haben ihren 22-monatigen Lehrgang an der Luftfahrerschule für den Polizeidienst in Sankt Augustin im Herbst 2024 begonnen. Die Übergabe der Lizenzen an die zukünftigen Hubschrauberführerinnen und -führer der Bundes- und Landespolizeien ist für den 22. Oktober 2026 vorgesehen.
Quellen: mopo, NDR
Bildquelle: Unsplash / (Augustin-Foto) Jonas Augustin
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