Die Umweltbehörde warnt vor den Gefahren, die von Blaualgen in Hamburger Badeseen ausgehen. „Vermeiden Sie den Kontakt zu Algenteppichen. Sollten Sie Ihre Füße im knietiefen Wasser nicht sehen, baden Sie nicht“, betont die Behörde. Besonders für Kinder sei Vorsicht geboten, um den Kontakt mit belastetem Wasser zu vermeiden.
Aktuelle Situation in Hamburger Badeseen
In den Sommermonaten bietet Hamburg zahlreiche Möglichkeiten zum Baden. Doch die hohen Temperaturen und der Sonnenschein fördern die Ausbreitung von Cyanobakterien, die in mehreren Seen nachgewiesen wurden. Das Institut für Umwelt und Hygiene überwacht regelmäßig die Wasserqualität und hat neben Blaualgen auch Zerkarien entdeckt.
Gesundheitsrisiken durch Blaualgen
Die von den Blaualgen produzierten Giftstoffe können verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen, darunter:
- Schnelle Haut- und Schleimhautreizungen
- Bindehautentzündungen
- Ohrenschmerzen
- Allergische Reaktionen
- Übelkeit und Erbrechen bei Verschlucken von belastetem Wasser
Diese Gefahren betreffen nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, insbesondere Hunde.
Betroffene Seen in Hamburg
Derzeit sind folgende Seen in Hamburg von Blaualgen betroffen:
- Eichbaumsee – gesperrt für Badegäste
- Öjendorfer See – ebenfalls gesperrt
- Allermöher See – Schwimmen ist problematisch, aber nicht verboten
- Boberger See – nach einer Sperrung aufgrund von Blaualgen wieder freigegeben
Zerkarien und weitere Risiken
Zusätzlich zu den Blaualgen wurden im See hinterm Horn in Allermöhe Zerkarien nachgewiesen, die eine juckende Badedermatitis verursachen können. Obwohl das Baden dort nicht verboten ist, wird zur Vorsicht geraten. Ähnlich verhält es sich im Naturbad Kiwittsmoor.
Seen, in denen das Baden nicht empfohlen wird
Das Baden im Neuländer See ist generell untersagt, da die Tiefe und die starken Strömungen gefährlich sind. Im Außenmühlenteich gibt es zwar kein ausdrückliches Badeverbot, jedoch fehlen Aufsicht und regelmäßige Wasserproben, weshalb das Schwimmen nicht empfohlen wird.
Alster und andere Gewässer
Die Alster wird ebenfalls als ungeeignet zum Baden betrachtet. Die Umweltbehörde weist darauf hin, dass der Schiffsverkehr und die schlechte Wasserqualität das Badevergnügen gefährden. Aktuell sind die Blaualgenwerte in der Alster jedoch unkritisch, dennoch sollten Wassersportler und Hundebesitzer vorsichtig sein. „Wer grün-blaue Algenteppiche sieht, sollte vielleicht nicht seinen Hund hineinschicken oder beim SUP-Fahren in die Alster fallen und Wasser schlucken“, so die Behörde. Bei Kontakt mit dem Wasser sollte man sich umgehend abspülen.
Quellen: mopo
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Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.