„Ich bin erleichtert, dass die Polizei den Verdächtigen gefasst hat“, äußerte sich ein Anwohner zur Festnahme des 38-Jährigen.
Rund zwei Wochen nach einem gewalttätigen Vorfall an der Horner Rennbahn hat die Mordkommission in Hamburg einen Tatverdächtigen identifiziert und festgenommen. Der 38-jährige Mann wurde an seinem Arbeitsplatz in Wilhelmsburg von den Ermittlern in Gewahrsam genommen.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 28. Juni, als ein 43-Jähriger mit mehreren Stichverletzungen an einer Bushaltestelle auftauchte und vor wartenden Fahrgästen zusammenbrach. Zeugen leisteten umgehend Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst, der den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus brachte.
Ursprünglich wurde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Im Verlauf der Ermittlungen erhärteten sich jedoch die Hinweise auf ein versuchtes Tötungsdelikt, was zur Übernahme des Falls durch die Mordkommission führte. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin einen Haftbefehl.
Festnahme und Durchsuchung
Am Donnerstagabend, gegen 17 Uhr, griffen die Ermittler schließlich zu. Beamte der Unterstützungseinheit für erschwerte Einsatzlagen (USE) nahmen den 38-jährigen türkischen Staatsangehörigen in einem Dönerladen an der Veringstraße in Wilhelmsburg fest. Im Anschluss durchsuchten die Ermittler auch seine Wohnung.
Ermittlungen und Motiv
Zu den Hintergründen der Tat sowie zu einem möglichen Motiv äußern sich Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit nicht. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange.
Hamburg
Polizei
Quellen: mopo, NDR, Die Zeit
Bildquelle: KI generiert