Die Polizei hat einen 34-jährigen Afghanen festgenommen, der verdächtigt wird, einen Mann in Hamburg-St. Georg lebensgefährlich verletzt zu haben. Der Tatverdächtige wurde am Flughafen Berlin-Brandenburg aufgegriffen, als er offenbar versuchte, aus Deutschland zu fliehen.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hatte zuvor einen Haftbefehl gegen den Mann erwirkt, der von den Einsatzkräften der Bundespolizei vollstreckt wurde. Der Verdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Hintergrund der Tat
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 7. Juni, gegen 13:40 Uhr in der Hammerbrookstraße. Nach ersten Erkenntnissen wurden eine Frau und ihr Begleiter von dem späteren Tatverdächtigen angegriffen, offenbar mit dem Ziel, ihnen die Rucksäcke zu rauben.
In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Der Angreifer soll seinem Opfer unvermittelt mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben, bevor er in Richtung Hauptbahnhof flüchtete.
Folgen und Ermittlungen
Das verletzte Opfer wurde umgehend von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Sein Zustand hat sich mittlerweile stabilisiert.
Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei eine umfangreiche Fahndung ein, die zahlreiche Streifenwagen, einen Hubschrauber sowie eine Drohne umfasste. Zunächst blieb der Täter jedoch unentdeckt.
Im Verlauf der Ermittlungen geriet der Verdächtige schließlich in den Fokus der Kriminalpolizei, was zu seiner Festnahme während seines Fluchtversuchs am Flughafen führte. Die Identität des Opfers wurde inzwischen zweifelsfrei geklärt: Er ist 34 Jahre alt, nicht wie zunächst angenommen 36. Die Ermittlungen dauern an.
Quellen: mopo, Welt
Bildquelle: KI generiert