Am Montagmorgen sorgte ein rosafarbenes Banner an der Bismarck-Statue für Aufregung. Aktivisten der Gruppe „Rheinmetall Entwaffnen“ nutzten die Statue, um gegen das bevorstehende NATO-Manöver in Hamburg zu protestieren.
Das Banner, das an der Statue im Alten Elbpark angebracht wurde, trug die Aufschrift: „Von Bismarck bis heute – verheizt werden die Leute. NATO‑Manöver versenken – die Logik des Krieges verhindern“. Die Aktivisten befestigten das Banner gegen 7 Uhr und wollten damit auf das NATO-Manöver „Red Storm Charlie“ aufmerksam machen, das vom 24. bis 26. September in Hamburg stattfinden soll.
Polizeieinsatz und Reaktionen
Die Polizei wurde gegen 8.30 Uhr über die Aktion informiert und rückte mit mehreren Beamten in den Alten Elbpark aus. Gegen 12 Uhr gelang es den Einsatzkräften, das Banner von der Statue zu entfernen. Unklar blieb zunächst, ob die Urheber der Aktion der Polizei bekannt sind und ob es sich tatsächlich um Mitglieder der Gruppe „Rheinmetall Entwaffnen“ handelte. Auch der Zustand der Statue nach der Aktion konnte nicht sofort geklärt werden.
Äußerungen der Aktivisten
Jule Liebig, die Sprecherin der Gruppe, äußerte sich nach der Aktion und erklärte:
„Die Bismarck-Statue steht wie keine andere in diesem Land für Krieg und Kolonialismus. Eine Schande, dass er immer noch als Held gefeiert wird.“
Die Gruppe plant zudem weitere Aktionen, um das NATO-Manöver zu stören, wie in einer Mitteilung angekündigt wurde.
Hintergrund des Protestes
Die Aktivisten sehen in dem NATO-Manöver einen Versuch, die Gesellschaft auf einen Krieg vorzubereiten und die zivil-militärische Zusammenarbeit zu erproben. Die Aktion an der Bismarck-Statue soll auf diese Problematik aufmerksam machen und eine Diskussion über die Rolle des Militärs in der Gesellschaft anstoßen.
Quellen: mopo
Bildquelle: KI generiert
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