In einer gemeinsamen Aktion haben die Behörden in Hamburg mehrere Barbershops in den Stadtteilen Bergedorf, Lohbrügge und Neuallermöhe überprüft.
„Die Kontrollen haben zahlreiche Mängel zutage gefördert“,
erklärte eine Polizeisprecherin. Bei den Einsätzen, die am Montag stattfanden, waren rund 50 Einsatzkräfte von Polizei, Zoll, Finanzamt, Gesundheitsamt, Bauaufsicht, Handwerkskammer und Friseurinnung beteiligt.
Kontrollierte Betriebe und festgestellte Mängel
Insgesamt wurden sechs Friseursalons kontrolliert, die sich an verschiedenen Standorten befanden, darunter der Weidenbaumsweg, die Alte Holstenstraße, die Stuhlrohrstraße, der Friedrich-Frank-Bogen sowie der Edith-Stein-Platz. In allen überprüften Geschäften wurden Hygienemängel festgestellt. Zudem entdeckten die Behörden in zwei Betrieben Unstimmigkeiten bei den Kassensystemen.
Rechtsverstöße und Festnahmen
Darüber hinaus verstießen zwei Barbershops gegen Brandschutz- und baurechtliche Vorgaben, da sie ohne die erforderlichen Genehmigungen betrieben wurden. Am Weidenbaumsweg wurden bei zwei Beschäftigten Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz festgestellt. In der Alten Holstenstraße nahmen die Einsatzkräfte einen Mitarbeiter vorläufig fest, der sich illegal in Deutschland aufhielt und einen gefälschten Pass verwendet haben soll.
Folgen für die Betreiber
Obwohl bei dem Einsatz kein Salon sofort geschlossen werden musste, müssen die Betreiber nun mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Die Behörden haben deutlich gemacht, dass die Einhaltung der Vorschriften in der Branche von großer Bedeutung ist.
Quellen: mopo
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