Nach dem Abriss eines Teils eines Wohnhauses in der Holstenstraße äußerte sich das Bezirksamt Altona zu den anstehenden Maßnahmen. Ein weiterer Wandabriss ist erforderlich, um die Standsicherheit des Gebäudes zu gewährleisten.
Am Dienstag wurde der hintere Bereich des einsturzgefährdeten Wohnhauses mit den Hausnummern 195 und 197 abgerissen. Eine Prüfung ergab, dass nun auch eine weitere Wand entfernt werden muss.
„Nach Kenntnis des Bezirksamtes Altona wurde ein Konzept zur Standsicherheit des Hauses an der Holstenstraße 195/197 von dem vom Eigentümer beauftragten Statiker an den Prüfstatiker übermittelt“,
erklärte ein Sprecher des Bezirksamtes auf Anfrage.
Um die notwendigen Arbeiten durchzuführen, muss an einer Stelle der Fassade Schutt entfernt werden. Dies ist erforderlich, um die Wand kontrolliert abzubrechen und spezifische Abstützmaßnahmen zu ergreifen.
Ungewisse Zukunft für Nachbargebäude
Der Zeitpunkt für die Durchführung dieser Arbeiten steht derzeit noch nicht fest. Nach Abschluss der Abrissarbeiten wird die Situation erneut bewertet. Ob die angrenzenden Gebäude mit den Hausnummern 191/193 und 199 wieder bewohnt werden können, wird erst nach dieser Bewertung entschieden.
Zusätzliche Informationen
- Risse in einem weiteren Hamburger Wohnhaus nach dem Abriss-Drama in der Holstenstraße festgestellt.
- Neue Bilder zeigen die Auswirkungen der Abrissarbeiten.
- Negative Reaktionen im Internet gegen die beauftragte Baggerfirma.
Quellen: mopo, NDR, t-online
Bildquelle: Bildquelle: Marvin Radke auf Unsplash
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