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Hamburger haben entschieden: Name für U-Bahn-Findling

Bei Bauarbeiten der U5 in Hamburg wurde ein 22 Tonnen schwerer Findling entdeckt, der nun den Namen „Bramfels“ trägt. Die Hamburger konnten über soziale Netzwerke Namensvorschläge einreichen, was zu einem breiten Spektrum an kreativen Ideen führte. Ein Platz für den Findling wird derzeit gesucht.

Hamburger haben entschieden: Name für U-Bahn-Findling
Wolfgang Weiser auf Pexels

Bei den Bauarbeiten zur U5 in Hamburg wurde ein beeindruckender, Millionen Jahre alter Findling entdeckt.

Bramfeld

Am 8. April 2026 wurde bekannt, dass ein 22 Tonnen schwerer Findling während der Bauarbeiten an der U5 gefunden wurde. Dieser außergewöhnliche Fund ist mit einem Volumen von acht Kubikmetern der viertgrößte Findling in Hamburg. Klaus Uphoff, Geschäftsführer der Hochbahn U5 Projekt GmbH, betont: „Ein solch großer Findling ist auch für das U5-Projekt etwas Besonderes.“

Namensfindung durch die Bürger

Die Hamburger Bevölkerung wurde über soziale Medien dazu eingeladen, Vorschläge für den Namen des Felsbrockens einzureichen. Hunderte kreative Ideen wurden eingereicht, darunter Vorschläge wie „Junger Schwede“ oder „Schlaue Norwegerin“, die sich auf den bekannten Findling „Alter Schwede“ am Elbstrand beziehen. Weitere Namen wie „Allmende“ und „Bramscher Brocken“ wurden ebenfalls genannt, während einige Vorschläge humorvoller Natur waren, wie „Steini McSteinface“ und „Uwe der Urzeitkoloss“.

Der gewählte Name: Bramfels

Schließlich setzte sich ein Name durch, der sowohl den Fundort als auch die Beschaffenheit des Steins vereint: „Bramfels“. Umweltsenatorin Katharina Fegebank taufte den Findling mit den Worten: „Was für ein toller Fund! Einen derart großen Findling konnten wir in Hamburg seit 25 Jahren nicht mehr nach oben befördern.“

Die Zukunft des Bramfels

Verkehrssenator Anjes Tjarks äußerte ebenfalls seine Freude über den Fund und die Möglichkeit, eine Verbindung zwischen der Geschichte und der Zukunft der Stadt zu schaffen: „Während wir mit dem Bau der U5 die Stadt zukunftsfähig machen, entdecken wir dabei auch ihre Vergangenheit. Es freut mich besonders, dass so viele Hamburgerinnen und Hamburger sich an der Namensfindung beteiligt haben.“

Der Findling hat nun einen Namen, doch die Frage bleibt: Wo wird der „Bramfels“ letztendlich platziert? Der 20 Tonnen schwere Stein liegt derzeit noch in der Nähe der Baustelle, und die Suche nach einem endgültigen Standort hat begonnen.

Bildquelle: Wolfgang Weiser auf Pexels

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