Die Stadt Hamburg hat mit der Entfernung von Schrott-Kanus am Alsterufer begonnen, nachdem vor rund zwei Monaten offizielle Verbotsschilder aufgestellt wurden. Die ersten Boote wurden am Donnerstag abtransportiert, nachdem die Stadt eine Schonfrist eingeräumt hatte.
Die Lagerung von Wassersportgeräten wie Kanus, SUPs und Kajaks am Ufer ist seit Mitte Mai an mehreren Stellen, darunter der Barmbeker Stichkanal und der Eppendorfer Mühlenteich, durch eine Allgemeinverordnung untersagt. Über 800 Boote hatten sich in dieser Zeit angesammelt und sorgten für Schäden an der Vegetation sowie Störungen bei der Brutzeit der Wasservögel.
Entfernung der Boote
Die Besitzer der Boote hatten sechs Wochen Zeit, um ihre Geräte zu entfernen. Nun hat eine externe Firma aus Neuenfelde damit begonnen, die Schlösser der Schrott-Kanus aufzutrennen und die Boote einzulagern. Wer sein Kanu vermisst, muss es gegen eine Gebühr abholen.
Prozess zur Abholung
Um ein entferntes Boot zurückzuerhalten, müssen die Eigentümer einen Termin vereinbaren und ihren Besitz durch Fotos oder Kaufbelege nachweisen. Zudem sind die Gebühren und Lagerkosten in bar zu begleichen. Andernfalls werden die Boote nach etwa einem halben Jahr entsorgt.
Weitere Maßnahmen
Die Stadt plant, in den kommenden Tagen weitere Abschleppaktionen durchzuführen. Informationen zu den Abläufen sind über QR-Codes auf den Schildern vor Ort oder beim Bezirksamt Nord erhältlich.
Quellen: mopo
Bildquelle: Pexels / Simon Sto FPV