Am Samstagabend wurde der Flugbetrieb am Hamburger Flughafen aufgrund eines Alarmberichts vorübergehend unterbrochen. Ein Zeuge meldete gegen 19:50 Uhr ein „unbekanntes, fliegendes Objekt“ in der Nähe des Airports.
Die Polizei reagierte umgehend und stellte den Flugverkehr für etwa 15 Minuten ein, um das mutmaßliche Objekt zu lokalisieren. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass die Einsatzkräfte jedoch nichts Verdächtiges fanden, sodass der Flugbetrieb schnell wieder aufgenommen werden konnte.
Drohnen-Verdacht und mögliche Ursachen
Ein Fotograf hatte das vermeintliche Flugobjekt abgelichtet. Nach ersten Einschätzungen könnte es sich um einen Heißluftballon gehandelt haben, wie ein Sprecher des Lagedienstes mitteilte.
Die Besorgnis über mögliche Angriffe auf deutsche Flughäfen ist seit einem Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle gestiegen, wo kürzlich eine Drohne in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge gesichtet wurde. Die Ermittlungen zu diesem Vorfall laufen, jedoch gibt es bislang keine konkreten Tatverdächtigen.
- US-Medien berichten von Hinweisen auf eine mögliche russische Herkunft der Drohne.
- Das Wall Street Journal vermutet, dass die Drohne im Auftrag der russischen Regierung geflogen sein könnte.
In Reaktion auf die Vorfälle wurden die Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen Leipzig verschärft. Die Polizei hat einen neuen Wachposten mit Spezialradar eingerichtet und setzt Drohnenabwehrsysteme ein. Zudem ist der Zugverkehr zwischen Hamburg und Bremen beeinträchtigt durch Stellwerksausfall.
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Quellen: mopo, Der Spiegel, tagesschau
Bildquelle: Echo Meida Group / Tom Stübe
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