Marc Fielmann, Vorstandsvorsitzender der Fielmann Group AG, äußerte sich skeptisch zu den Erwartungen an Smartglasses. Er betonte, dass diese Technologie in den kommenden Jahren nicht in der Lage sein werde, das Smartphone abzulösen.
Smartglasses als Nischenprodukt
In einem Interview erklärte Fielmann, dass die Nachfrage nach Smartglasses in einigen Ländern größer sei als in Deutschland, jedoch bleibe diese Produktkategorie weiterhin eine Spezialnische. „Die Brillen liegen zwar im Trend, sind aber noch nicht mit anderen Wearables wie AirPods oder Smartwatches vergleichbar“, sagte er.
Investitionen und Marktentwicklung
Fielmann wies darauf hin, dass einige Technologie-Enthusiasten, einschließlich des Facebook-Konzerns Meta, davon ausgehen, dass Smartglasses die Smartphones ersetzen könnten. „Wenn Meta zweistellige Milliardenbeträge investiert, setzen sie darauf, das Smartphone abzulösen“, so Fielmann.
Verfügbarkeit und Nachfrage
Aktuell verkauft Fielmann Smartglasses in rund 200 der etwa 1300 Filialen weltweit. „Wenn die Nachfrage bombastisch wäre, würden wir sie natürlich überall anbieten“, erklärte er. Die Nachfrage sei tendenziell höher in Großstädten und im Ausland, insbesondere in Ländern wie Spanien und den USA, wo die Fielmann-Gruppe ebenfalls Niederlassungen betreibt.
Technische Merkmale der Smartglasses
Smartglasses sehen zunächst aus wie herkömmliche Brillen, sind jedoch je nach Modell mit Kameras, Mikrofonen, Lautsprechern und Displays ausgestattet. Nutzer können mit diesen Brillen ihre Umgebung aufzeichnen, Telefonate führen und Gespräche übersetzen lassen.
Quellen: mopo, Die Zeit, t-online
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