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Barrierefreier Zugang am Hamburger Hauptbahnhof bis Ende November eingeschränkt

Bis Ende November bleibt der Aufzug an den Gleisen 13 und 14 des Hamburger Hauptbahnhofs außer Betrieb. Betroffene Reisende, insbesondere mobilitätseingeschränkte, sind enttäuscht und fordern bessere Alternativen.

Barrierefreier Zugang am Hamburger Hauptbahnhof bis Ende November eingeschränkt
Wolfgang Weiser auf Pexels

Die Schließung des Aufzugs an den Gleisen 13 und 14 des Hamburger Hauptbahnhofs sorgt für Unmut unter den Betroffenen. Eine betroffene Mutter äußerte sich enttäuscht: „Es wird einfach so geschluckt. Super viele Menschen werden ausgeschlossen.“

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Aufzug bis Ende November außer Betrieb

Der Aufzug an den Gleisen 13 und 14 bleibt bis Ende November außer Betrieb, da er ausgetauscht wird. Die Arbeiten, die am 8. Juni begonnen haben, sollen etwa ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn erklärte: „Natürlich wissen wir, dass die Einschränkungen für mobilitätseingeschränkte Menschen nicht komfortabel sind. Wenn ein Aufzug seine Lebensdauer erreicht hat, muss dieser erneuert werden.“

Details zu den Arbeiten

Die Erneuerung des Aufzugs umfasst die Demontage des alten Systems, die Erneuerung der kompletten Aufzugstechnik sowie den Einbau des neuen Aufzugs in das bestehende Schachtgerüst. Laut der Bahnsprecherin nimmt die Montage des neuen Fahrstuhls den größten Teil der Zeit in Anspruch.

Alternative Reisemöglichkeiten

Die Deutsche Bahn empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden, ab Harburg oder Dammtor die S-Bahnen zum Hauptbahnhof zu nutzen. Diese Umleitung ist jedoch nicht für alle Reisenden praktikabel. Eine betroffene Mutter berichtet, dass sie und ihre im Rollstuhl sitzende Tochter nun auf das Auto umsteigen müssen. Die steigenden Spritpreise machen diese Entscheidung nicht nur kostspielig, sondern auch zeitaufwendig.

Informationen zur Sperrung

Die Deutsche Bahn informiert über die Aufzugssperrung durch Aushänge am Bahnhof Dammtor und Harburg sowie auf bahnhof.de und in der HVV-App. Allerdings wird die Einschränkung nicht in der offiziellen App der Deutschen Bahn angezeigt. Bei einer Beispielsuche von Lüneburg nach Hamburg wird die Sperrung nicht erwähnt.

Unterstützung für Reisende

Die Bahn weist zudem auf die Mobilitätsservicezentrale hin, die unter der Telefonnummer (030) 65212888 erreichbar ist. Reisende können dort 24 Stunden im Voraus Unterstützung anfordern.


Quellen: mopo

Bildquelle: Wolfgang Weiser auf Pexels

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