Die Schließung des Aufzugs an den Gleisen 13 und 14 des Hamburger Hauptbahnhofs sorgt für Unmut unter den Betroffenen. Eine betroffene Mutter äußerte sich enttäuscht: „Es wird einfach so geschluckt. Super viele Menschen werden ausgeschlossen.“
Aufzug bis Ende November außer Betrieb
Der Aufzug an den Gleisen 13 und 14 bleibt bis Ende November außer Betrieb, da er ausgetauscht wird. Die Arbeiten, die am 8. Juni begonnen haben, sollen etwa ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn erklärte: „Natürlich wissen wir, dass die Einschränkungen für mobilitätseingeschränkte Menschen nicht komfortabel sind. Wenn ein Aufzug seine Lebensdauer erreicht hat, muss dieser erneuert werden.“
Details zu den Arbeiten
Die Erneuerung des Aufzugs umfasst die Demontage des alten Systems, die Erneuerung der kompletten Aufzugstechnik sowie den Einbau des neuen Aufzugs in das bestehende Schachtgerüst. Laut der Bahnsprecherin nimmt die Montage des neuen Fahrstuhls den größten Teil der Zeit in Anspruch.
Alternative Reisemöglichkeiten
Die Deutsche Bahn empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden, ab Harburg oder Dammtor die S-Bahnen zum Hauptbahnhof zu nutzen. Diese Umleitung ist jedoch nicht für alle Reisenden praktikabel. Eine betroffene Mutter berichtet, dass sie und ihre im Rollstuhl sitzende Tochter nun auf das Auto umsteigen müssen. Die steigenden Spritpreise machen diese Entscheidung nicht nur kostspielig, sondern auch zeitaufwendig.
Informationen zur Sperrung
Die Deutsche Bahn informiert über die Aufzugssperrung durch Aushänge am Bahnhof Dammtor und Harburg sowie auf bahnhof.de und in der HVV-App. Allerdings wird die Einschränkung nicht in der offiziellen App der Deutschen Bahn angezeigt. Bei einer Beispielsuche von Lüneburg nach Hamburg wird die Sperrung nicht erwähnt.
Unterstützung für Reisende
Die Bahn weist zudem auf die Mobilitätsservicezentrale hin, die unter der Telefonnummer (030) 65212888 erreichbar ist. Reisende können dort 24 Stunden im Voraus Unterstützung anfordern.
Quellen: mopo
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