Olaf Nieß, Leiter des Hamburger Schwanenwesens, äußerte sich optimistisch über die Brutsaison der Alsterschwäne: „Wir haben immer Schwankungen drin. Aber – toi, toi, toi – bislang bin ich recht zufrieden.“ Trotz einer verspäteten Brutzeit haben viele Paare erfolgreich Küken bekommen.
Die Alsterschwäne in Hamburg haben in dieser Saison verspätet mit der Brutzeit begonnen, dennoch konnten zahlreiche Paare Nachwuchs großziehen. Nieß betonte, dass er keine konkreten Zahlen oder Brutgebiete nennen kann, um die Tiere zu schützen.
Herausforderungen für die Alsterschwäne
In den ersten Wochen der Brutzeit beobachtete Nieß zusammen mit seinem Team die Schwäne genau, während sie ihre Nester einrichteten und brüteten. Eine der Herausforderungen ist die große Population von über 1600 Gänsen an der Außenalster, die andere heimische Vogelarten verdrängt. Zudem ist die Vogelgrippe weiterhin ein ernstes Problem in Hamburg.
Vogelgrippe-Fälle in Hamburg
Nach Angaben des Tierseuchen-Informationssystems des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) wurden im Juni 31 und im Juli sieben bestätigte Fälle von Geflügelpest bei wild lebenden Vögeln registriert, darunter 16 Schwäne. Damit ist die Gesamtzahl der Vogelgrippe-Fälle in Hamburg seit Jahresbeginn auf 179 gestiegen. Im August wurden bislang keine neuen Fälle gemeldet. Die Geflügelpest ist eine häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die viele Vogel- und Geflügelarten betrifft.
Ausblick auf die Sommermonate
Nieß hofft, dass die Alsterschwäne die Sommermonate gut überstehen und vor Krankheiten sowie sauerstoffarmen Gewässern geschützt sind. Mitte Mai wurden rund 90 Höckerschwäne aus ihrem Winterquartier an die Außenalster entlassen. Um sie vor der Vogelgrippe zu schützen, erfolgte die Freilassung etwa sechs Wochen später als üblich.
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Quellen: mopo, tagesschau, Der Spiegel
Bildquelle: Wolfgang Weiser auf Pexels
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