Die Vorwürfe gegen einen 46-jährigen Hamburger sind schwerwiegend. Er soll seine damalige Partnerin mehrfach geschlagen und dabei auch mit einem Katzenklo-Deckel attackiert haben. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen Juni 2022 und Februar 2023, wobei der Angeklagte jedes Mal unter Alkoholeinfluss stand.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung vor. Ein besonders brutaler Vorfall fand auf dem Balkon der gemeinsamen Wohnung in Altona statt, als der Angeklagte mit dem Deckel einer Katzentoilette auf die Frau losging. Eine Nachbarin, die die Situation beobachtete, kündigte an, die Polizei zu rufen, woraufhin der Angeklagte auch ihr Schläge androhte.
Die Frau erlitt bei den Übergriffen unter anderem Hämatome und Schwellungen. In einem weiteren Vorfall trug sie eine Prellung im Gesicht davon.
Prozessbeginn am Amtsgericht Altona
Am 1. Februar 2023 wurde die Polizei gegen 21 Uhr zu der Wohnung gerufen. Dort beleidigte der Angeklagte zunächst eine Beamtin in übelster Weise. Als die Polizisten ihn in Gewahrsam nehmen wollten, wehrte er sich heftig. Laut Anklage versuchte er, sich aus dem Griff der Beamten zu befreien und drohte einem Polizisten, ihn „abzustechen“.
Weitere Gewalttaten
Nur anderthalb Wochen später kam es zu einem weiteren Vorfall, bei dem der Angeklagte erneut gewalttätig wurde. Am 13. Februar 2023 schlug er seiner Freundin ins Gesicht und schüttete ihr anschließend eine heiße Flüssigkeit über die linke Gesichtshälfte. Dies führte zu einer Verbrennung ersten Grades sowie weiteren Hämatomen und einer Prellung im Gesicht der Frau.
Am Mittwoch wird sich der mutmaßliche Täter wegen seiner gewalttätigen Übergriffe vor dem Amtsgericht Altona verantworten müssen.
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Quellen: mopo, tagesschau, taz
Bildquelle: Shutterstock
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