Hamid Mossadegh, bekannt aus der Sendung „GRIP – Das Motormagazin“, sieht sich in der Schweiz mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Der TV-Moderator äußerte sich zu den gegen ihn erhobenen Anklagen und betonte seine Verantwortung im Straßenverkehr.
Vorwürfe wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen
Die Schweizer Staatsanwaltschaft hat gegen den Hamburger Autofan Anklage erhoben, da ihm mutmaßliche Tempoverstöße mit mehreren Supersportwagen zur Last gelegt werden. Berichten zufolge drohen Mossadegh im Falle einer Verurteilung bis zu vier Jahre Gefängnis.
Details zu den Vorfällen
Wie aus Medienberichten hervorgeht, soll Mossadegh am 8. Juni 2021 an einem Tag sieben erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen begangen haben. Die Vorwürfe beziehen sich auf Fahrten mit einem McLaren P1, einem Ferrari LaFerrari und einem Ferrari SF90 Stradale, wobei er teilweise Geschwindigkeiten von über 200 km/h auf der Autobahn erreicht haben soll.
Reaktion von Mossadegh und seinem Anwalt
Die Unschuldsvermutung gilt auch für Mossadegh. Sein Anwalt wies darauf hin, dass die Vorwürfe nicht auf Blitzeraufnahmen basieren, sondern auf der Auswertung von Videoaufnahmen. Mossadegh selbst erklärte:
„Wer sportliche Autos liebt, trägt im Straßenverkehr eine besondere Verantwortung! Das ist mir heute klarer als noch vor fünf Jahren. Dem Verfahren stelle ich mich selbstverständlich.“
Stellungnahme von RTL2
RTL2 hat sich ebenfalls zu den Vorwürfen geäußert. Ein Sprecher des Senders erklärte, dass Mossadegh in unregelmäßigen Abständen als Moderator in der Sendung „GRIP – Das Motormagazin“ zu sehen sei.
„Aktuell ist bis auf Weiteres keine Folge mit ihm eingeplant.“
Der Sender habe Kenntnis von der Berichterstattung über das laufende Verfahren, äußere sich jedoch nicht zu den konkreten Vorwürfen oder dem Verfahrensstand, da es sich um ein anhängiges Verfahren handle.
Hintergrund zu Hamid Mossadegh
Hamid Mossadegh wurde 1979 in Teheran geboren und wuchs in Hamburg in einer Familie von Autohändlern auf. Mit 24 Jahren begann er, selbst VW Käfer und Fiat 500 zu handeln, bevor er sich auf exklusive Klassiker und Luxuswagen spezialisierte. Heute verkauft er Sportwagen und Sammlerfahrzeuge weltweit von Hamburg aus.
Quellen: mopo
Bildquelle: KI generiert