Im Kontext der andauernden Drogenkriminalität in Mexiko haben die Behörden einen bedeutenden Schlag gegen das Sinaloa-Kartell erzielt. In einer großangelegten Razzia wurden 24.400 Liter flüssiges Methamphetamin, auch bekannt als Crystal Meth, sichergestellt. Dies ist der zweitgrößte Fund dieser Droge im Land, wie das mexikanische Sicherheitsministerium am Montag bekannt gab.
Details zur Razzia
Die Durchsuchung fand in Los Mochis, im Bundesstaat Sinaloa, statt, wo das mächtige Sinaloa-Drogenkartell aktiv ist. Das flüssige Methamphetamin wurde in mehreren Containern entdeckt. Bei der Aktion wurde ein Verdächtiger festgenommen, während in zwei weiteren Bundesstaaten zusätzlich zwei Tonnen Kokain beschlagnahmt wurden.
Interne Konflikte im Sinaloa-Kartell
Seit 2024 kommt es in Los Mochis zu internen Kämpfen zwischen verschiedenen Fraktionen des Sinaloa-Kartells, was zu Hunderten von Toten und Entführungen geführt hat. Die USA werfen der Drogenbande vor, das gefährliche Opioid Fentanyl über die Grenze zu schmuggeln, was jährlich zehntausende Überdosen in den USA zur Folge hat.
Politische Reaktionen und Ausblick
Der Gründer des Sinaloa-Kartells, Joaquín „El Chapo“ Guzmán, verbüßt in den USA eine lebenslange Haftstrafe, nachdem er 2017 ausgeliefert wurde. Seit der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus Anfang 2025 hat die mexikanische Regierung ihren Kampf gegen die Drogenkriminalität intensiviert. Die Zahl der erfolgreichen Razzien und Festnahmen hat sich seither deutlich erhöht.
Quellen: stern
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