Schweres Zugunglück in Spanien
Ein tragisches Zugunglück ereignete sich in Spanien, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge bei Adamuz kollidierten. Bei diesem Vorfall überlebte ein sechsjähriges Mädchen als einziges Mitglied ihrer Familie. Die Familie war auf dem Rückweg von einem Fußballspiel von Real Madrid und wurde von der Katastrophe überrascht.
Die dramatischen Rettungsaktionen
Die Rettungsmaßnahmen gestalteten sich als äußerst herausfordernd, da das betroffene Gebiet schwer zugänglich war und das Ausmaß der Zerstörung enorm war. Das kleine Mädchen irrte zwischen den Trümmern umher, bis sie von zwei Ersthelfern in Sicherheit gebracht wurde, wie Berichte bestätigen.
Traurige Gewissheit für die Großmutter
Die Großmutter des Mädchens wartete am Bahnhof von Huelva auf Nachrichten über ihre Angehörigen. Zunächst gab es Gerüchte, dass auch ihr zwölfjähriger Enkel überlebt habe und in einem Krankenhaus in Córdoba behandelt werde. Diese Hoffnung erwies sich jedoch als falsch, und die Großmutter konnte nur noch ihre Enkelin in die Arme schließen.
Die betroffene Familie und die Reaktionen der Gemeinde
Die Familie stammte aus Aljaraque und betrieb ein Bekleidungsgeschäft in Punta Umbría. Der Bürgermeister von Punta Umbría, José Carlos Hernández, äußerte, dass die gesamte Gemeinde „tief erschüttert“ sei, da die Familie sehr beliebt war. In ähnlichen Berichten wird auch von einem anderen Vorfall berichtet, bei dem Deutsche nach Unfall in Italien schwer verletzt wurden.
Opferzahlen und internationale Betroffenheit
Die Behörden befürchten, dass bei der Kollision bis zu 43 Menschen ums Leben gekommen sind. Bisher wurden 41 Tote geborgen, während zwei Personen weiterhin vermisst werden. Über 170 Menschen erlitten Verletzungen. Das Auswärtige Amt in Berlin geht davon aus, dass auch deutsche Staatsbürger unter den Betroffenen sind, jedoch gibt es noch keine verlässlichen Zahlen. Ähnliche Tragödien, wie die, die sich in den Alpen ereignete, als ein 14-Jähriger während einer Bergtour tödlich abstürzte, zeigen, wie schnell das Unglück zuschlagen kann.
Die internationale Gemeinschaft ist betroffen, und es wird berichtet, dass Verletzte aus einem Schweizer Feuer-Drama medizinisch versorgt werden mussten, was die Tragweite solcher Ereignisse verdeutlicht.
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