Nachrichten aus Hamburg und der Region

Aktuelles Echo
Wie die königliche Familie der VAE EU-Agrarsubventionen in Millionenhöhe erhielt Wie die königliche Familie der VAE EU-Agrarsubventionen in Millionenhöhe erhielt Vor 40 Minuten Gedenken: Russische Fahnen und Uniformen in Berlin verboten Gedenken: Russische Fahnen und Uniformen in Berlin verboten Vor 43 Minuten Tankstellen in Deutschland: Preiserhöhungen trotz Spritpreisbremse nach Mittag Tankstellen in Deutschland: Preiserhöhungen trotz Spritpreisbremse nach Mittag Vor 47 Minuten Mercedes droht Verkaufsverbot in den USA Mercedes droht Verkaufsverbot in den USA Vor 56 Minuten Britischer Reality-Star Jake Hall stirbt im Alter von 35 Jahren nach tragischem Vorfall auf Mallorca Britischer Reality-Star Jake Hall stirbt im Alter von 35 Jahren nach tragischem Vorfall auf Mallorca Vor 2 Stunden Stellenabbau: Commerzbank baut weitere 3000 Arbeitsplätze ab Stellenabbau: Commerzbank baut weitere 3000 Arbeitsplätze ab Vor 2 Stunden Medwedew äußert aggressive Thesen zur deutschen Staatsgründung und Militärpolitik Medwedew äußert aggressive Thesen zur deutschen Staatsgründung und Militärpolitik Vor 2 Stunden Ehemaliger Prinz Andrew während des Gassigehens von bewaffnetem Angreifer konfrontiert Ehemaliger Prinz Andrew während des Gassigehens von bewaffnetem Angreifer konfrontiert Vor 2 Stunden Untersuchungen zu möglichen Marktmanipulationen: Insiderhandel im Ölsektor während des Iran-Konflikts? Untersuchungen zu möglichen Marktmanipulationen: Insiderhandel im Ölsektor während des Iran-Konflikts? Vor 2 Stunden Bonnie Tyler nach operativem Eingriff in ernsthafter gesundheitlicher Lage Bonnie Tyler nach operativem Eingriff in ernsthafter gesundheitlicher Lage Vor 2 Stunden

Kolumbien ergreift radikale Schritte zur Kontrolle der Flusspferdepopulation

Kolumbien plant die Tötung von Dutzenden Flusspferden, die aus dem Zoo des Drogenbarons Pablo Escobar stammen. Diese Tiere bedrohen heimische Arten und die Umwelt, da sie ohne natürliche Feinde rasant wachsen.

Kolumbien ergreift radikale Schritte zur Kontrolle der Flusspferdepopulation
KI-generiert

Die Situation der Flusspferde in Kolumbien, die auf das Erbe des ehemaligen Drogenbarons Pablo Escobar zurückgeht, hat sich zu einem ernsthaften Problem entwickelt. Die kolumbianische Regierung hat nun einen Plan genehmigt, der die Tötung von Dutzenden dieser Tiere vorsieht, um die wachsende Population zu kontrollieren.

Maßnahmen zur Bestandskontrolle

Die Umweltministerin Irene Velez erklärte, dass frühere Versuche zur Regulierung der sogenannten „Kokain-Flusspferde“ nicht nur kostspielig, sondern auch ineffektiv waren. Zu diesen Maßnahmen gehörten unter anderem die Kastration einiger Tiere sowie deren Umsiedlung in Zoos. Diese Ansätze haben jedoch nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Bedrohung für die heimische Fauna

Die frei herumlaufenden Flusspferde stellen eine Bedrohung für die Dorfbewohner dar und verdrängen zudem einheimische Tierarten. Da sie in Kolumbien keine natürlichen Feinde haben, konkurrieren sie mit heimischen Tieren um Nahrung und Lebensraum. Velez betonte:

„Wenn wir das nicht tun, werden wir den Bestand nicht unter Kontrolle halten können. Wir müssen diese Maßnahme ergreifen, um unsere Ökosysteme zu erhalten.“

Hintergrund der Flusspferdepopulation

Kolumbien ist das einzige Land außerhalb Afrikas, in dem Flusspferde wild leben. Diese Population geht auf vier Tiere zurück, die Escobar in den 1980er Jahren für seinen privaten Zoo importierte. Laut einer Studie der Nationalen Universität Kolumbiens aus dem Jahr 2022 gibt es mittlerweile rund 170 Flusspferde im Land.

Ökologische Auswirkungen

Die Journalistin Audrey Huse erklärte, dass die Flusspferde, da sie keine natürlichen Feinde haben, rasant wachsen und dies negative Auswirkungen auf das lokale Ökosystem hat.

„Da es sich um so große Tiere handelt, verbrauchen sie beträchtliche Mengen an Grasland und produzieren erhebliche Mengen an Kot, der dann die Flüsse vergiftet.“

Touristische Attraktion

Trotz der Probleme, die die Flusspferde verursachen, sind sie auch eine Touristenattraktion. Das frühere Anwesen von Escobar, die Hacienda Nápoles, ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich und zieht zahlreiche Besucher an.

Artikel teilen: