In Kapstadt, Südafrika, kam es am Mittwochabend zu zwei getrennten Schießereien, bei denen insgesamt sieben Menschen ums Leben kamen und fünf weitere verletzt wurden. Diese Vorfälle werfen erneut ein Schlaglicht auf die anhaltende Gewalt in der Region, insbesondere in den Stadtteilen Mitchells Plain und Philippi East, die beide im Cape Flats-Gebiet liegen.
Die Polizei der Provinz Westkap bestätigte in einer Mitteilung, dass die Ermittlungen zu den beiden Vorfällen bereits eingeleitet wurden. Der erste Vorfall ereignete sich gegen 20:10 Uhr Ortszeit (18:10 GMT) in Mitchells Plain. Berichten zufolge standen fünf Männer vor einem örtlichen Geschäft, als bewaffnete Täter auf sie schossen.
Details zu den Vorfällen
Bei diesem ersten Angriff wurden drei Männer im Alter von 18, 19 und 51 Jahren am Tatort für tot erklärt. Zwei weitere, im Alter von 17 und 22 Jahren, wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Etwa 20 Minuten später reagierten die Beamten auf einen weiteren Schusswechsel in der Marcus Garvey Gegend von Philippi East, wo sieben Personen getroffen wurden.
- Vier der Opfer, im Alter zwischen 17 und 20 Jahren, erlagen ihren Verletzungen.
- Drei weitere Personen wurden zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert.
Die genauen Umstände beider Vorfälle sind noch unklar, und die Polizei hat angekündigt, dass die Motive für die Schießereien Teil der laufenden Ermittlungen sind.
Reaktionen der Behörden
Die Behörden haben die Polizeipräsenz in den betroffenen Gemeinden verstärkt, um weitere Gewalttaten zu verhindern und die öffentliche Sicherheit zu erhöhen. In einer Erklärung verurteilte die Polizei der Provinz Westkap die Gewalttaten aufs Schärfste und betonte ihr Engagement, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
„Wir verurteilen diese Gewalttaten in den stärksten Worten und setzen alles daran, die Täter zu finden und vor Gericht zu bringen,“ hieß es in der Mitteilung der Polizei.
Die Vorfälle in Kapstadt sind Teil eines besorgniserregenden Trends in der Region, der die lokale Bevölkerung und die Sicherheitskräfte gleichermaßen alarmiert. Die Polizei hat angekündigt, weiterhin intensiv zu ermitteln und die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken, um die Bürger zu schützen.
Quellen: news.az