„Die Sanierung ist dringend notwendig“, äußerte sich ein Anwohner zur bevorstehenden Vollsperrung der Bergstedter Chaussee.
Am 5. August 2026 beginnen die Bauarbeiten an der Bergstedter Chaussee, die für die nächsten neun Monate die zentrale Verkehrsachse in Bergstedt unpassierbar machen werden. Die Fahrbahn ist stark beschädigt, mit Rissen, Unebenheiten und Spurrinnen, die nun behoben werden sollen. Im Rahmen der Sanierung werden die Fahrbahn, die Gehwege sowie die Nebenflächen auf einer Strecke von etwa 550 Metern erneuert. Zudem sind Modernisierungen der Straßenentwässerung und der Ampelanlagen sowie der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen vorgesehen.
Ursprünglich war der Baustart für Ende Juni geplant, jedoch mussten die Verkehrsführungen aufgrund von Kritik seitens Anwohnern und Pendlern überarbeitet werden. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) hat daraufhin die Verkehrsregelungen angepasst, um den Bedenken Rechnung zu tragen.
Umfangreiche Umleitungsmaßnahmen
Die Arbeiten werden zwischen den Straßen Vogtredder und Heinrich-von-Ohlendorff-Straße durchgeführt. Während der Bauzeit wird es keine Schranken geben, jedoch wird der Verkehr über die Nebenstraßen umgeleitet. Provisorische Ampeln sollen an zentralen Querungen den Verkehr regeln, während temporäre Halteverbote die Geschwindigkeit der Fahrzeuge reduzieren sollen.
Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen dürfen den Baustellenbereich, mit Ausnahme von Anliegern, nicht befahren, um die Verkehrsbelastung zu minimieren. Über 20 Schilder in Schleswig-Holstein informieren über die Vollsperrung und fordern dazu auf, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren oder alternative Verkehrsmittel zu nutzen.
Sanierung in zwei Phasen
Die Bauarbeiten beginnen am 5. August um 7 Uhr und finden montags bis samstags in zwei Abschnitten statt. Eine teilweise Befahrbarkeit der Bergstedter Chaussee ist nicht möglich, da der Platz im Baustellenbereich begrenzt ist und Sicherheitsabstände eingehalten werden müssen. Der erste Abschnitt, der zwischen der Landesgrenze und dem Volksdorfer Grenzweg verläuft, wird bis zum 30. November saniert. Der zweite Abschnitt erstreckt sich vom Volksdorfer Grenzweg bis zum Vogtredder und soll bis Mai 2027 abgeschlossen sein.
Die angrenzenden Nebenstraßen bleiben teilweise befahrbar, jedoch kann es an den Einmündungen zu halbseitigen Baustellen kommen. Anwohner werden rechtzeitig über mögliche vollständige Sperrungen einzelner Zufahrten informiert.
Umfassende Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten werden auch die Gehwege und Nebenflächen, einschließlich Aufenthaltsbereichen, Grünstreifen und Baumscheiben, erneuert und teilweise verbreitert. Die Bushaltestelle Vogtredder wird barrierefrei ausgebaut, während die Haltestelle Volksdorfer Grenzweg in den Bereich zwischen dem Volksdorfer Grenzweg und Plaggenkamp verlegt wird, um den Bauarbeiten in Ammersbek Rechnung zu tragen. Darüber hinaus werden die Straßenentwässerung modernisiert, Ampeln erneuert und Kreuzungsbereiche sowie Grundstückszufahrten umgestaltet.
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Quellen: mopo, tagesschau, WDR
Bildquelle: KI generiert