Das bevorstehende erste Juli-Wochenende könnte für viele Sommerurlauber im Norden eine echte Geduldsprobe darstellen. Baustellen auf den Autobahnen werden voraussichtlich zu erheblichen Staus führen.
Mit dem Ferienbeginn in Bremen und Niedersachsen am Donnerstag rechnen die Autobahn GmbH und der ADAC mit einem starken Anstieg des Verkehrsaufkommens. Wenn am Freitag nach Schulschluss auch Familien aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in den Urlaub aufbrechen, könnte es auf den Straßen zu einem Aufeinandertreffen mit Pendlern kommen.
„Wir erwarten den größten Verkehrsansturm am Freitag“, erklärte eine Sprecherin des ADAC. „Im Raum Hannover, Bremen und Hamburg gibt es viele Baustellen.“ Aktuell sind in ganz Deutschland etwa tausend Dauerbaustellen aktiv: „Da ist ein bisschen was los.“
Zusätzlich zu den deutschen Urlaubern werden auch Reisende aus anderen europäischen Ländern sowie Tagestouristen erwartet. Die Wochenenden während der Ferienzeit sind traditionell die Hauptreisezeiten für viele Autofahrer.
Staugefahr an vielen Wochenendtagen
Der Samstag wird voraussichtlich ebenfalls eine Herausforderung für Autofahrer darstellen. Besonders auf den Autobahnen in Richtung Süden (A3, A5, A7, A8, A9) sowie in Richtung Nord- und Ostsee (A1, A7) besteht ein erhöhtes Staurisiko. Neben den Großbaustellen tragen auch punktuelle Grenzkontrollen zu zusätzlichen Verzögerungen bei, wie von der Autobahn GmbH mitgeteilt wird.
Tipps für eine entspannte Reise
- Reisen Sie möglichst in verkehrsarmen Zeiten.
- Behalten Sie die Verkehrslage im Blick und bleiben Sie flexibel.
- Bildung einer Rettungsgasse im Falle eines Staus.
- Informieren Sie sich vorab über Baustellen und Sperrungen.
- Starten Sie ausgeruht mit ausreichend Getränken und Snacks.
- Planen Sie lange Pausen und Fahrerwechsel ein, besonders bei hohen Temperaturen.
Die Autobahn GmbH empfiehlt, sich gut vorzubereiten, um die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten.
Quellen: mopo, Die Zeit, stern
Bildquelle: KI generiert