Der tragische Tod von Caroline von Rantzau, einer 26-jährigen Tochter eines Hamburger Reeders, hat in den letzten Wochen für viel Aufsehen gesorgt. In einem aktuellen Schreiben der Anwälte der Familie wurden nun Details zur Todesursache bekannt gegeben.
Suizid als Todesursache
Am 31. Mai nahm sich zunächst der 43-jährige Finanzmanager des Jagdanwesens, Arno Koën, das Leben. Am darauffolgenden Tag beging auch Caroline von Rantzau Suizid. Dies wurde von der Kanzlei Schertz Bergmann, die die Familie vertritt, am Montag mitgeteilt.
Keine Hinweise auf ein Verbrechen
Die Anwälte betonten, dass „kein Verdacht auf ein Verbrechen“ bestehe und die Familie eng mit den südafrikanischen Polizeibehörden zusammenarbeite. „Die Familie wartet derzeit auf die entsprechenden Obduktionsberichte und den Ausgang der polizeilichen Ermittlungen“, hieß es weiter. In diesem Zusammenhang wurde um Respekt für die Privatsphäre der Angehörigen gebeten.
Frühere Berichte und Spekulationen
Vor wenigen Tagen hatte die Familie noch von einem tragischen Unfall gesprochen. In einer Mitteilung hieß es: „Es ist unsere traurige Pflicht, Ihnen mitteilen zu müssen, dass unsere geliebte Tochter Caroline von Rantzau durch einen tragischen Unfall in Südafrika aus dem Leben gerissen wurde. Wir sind tief betroffen und fassungslos.“ Diese Version wurde jedoch in Frage gestellt, als Medienberichte aufkamen, die von einer Schussverletzung berichteten.
Details zur Schussverletzung
Berichten zufolge starb Caroline von Rantzau an einer Schussverletzung, während auch Arno Koën durch einen Schuss aus einer Neun-Millimeter-Pistole in die Brust getötet wurde. Die Waffe soll sich fünf Meter von der Leiche entfernt befunden haben. Zum Zeitpunkt der Vorfälle waren Eberhart und Patricia von Rantzau, die Eltern von Caroline, auf der Farm anwesend.
Berufliche Hintergründe
Caroline von Rantzau war in Südafrika für den Tourismusdienstleister „Leeuwfontein Safaris“ tätig, der auf maßgeschneiderte Trophäenjagden und Luxusurlaube spezialisiert ist. Die Website des Unternehmens ist derzeit nicht mehr erreichbar.
Familienunternehmen
Die Rantzau Group, die mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigt, hat ihren Hauptsitz in Altona-Altstadt und ist auf den Transport von Chemikalientankern spezialisiert. Auch das Schifffahrtsunternehmen DAL Deutsche Afrika-Linien gehört zur Rantzau Group.
Quellen: mopo, t-online
Bildquelle: KI generiert