Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) äußert sich besorgt über die unzureichenden Arbeitsbedingungen und erhebt neue Forderungen.
Berlin
27.05.2026 / 11:55
Tropfende Decken, marode Infrastruktur und veraltete Gebäude: Die GdP berichtet von erheblichem Frust aufgrund der schlechten Arbeitsverhältnisse und fordert dringend Verbesserungen.
Der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass nahezu jede dritte Dienststelle gravierende Mängel aufweise oder in einem maroden Zustand sei. Der Zustand vieler Wachen und Gebäude sei „nicht mehr hinnehmbar“.
Roßkopf kritisierte, dass es an Büros, Unterkünften und Parkplätzen für die Mitarbeiter fehle. „Es kann nicht sein, dass in Deutschland über moderne Sicherheitsarchitektur diskutiert wird, während Polizeibeschäftigte gleichzeitig mit Eimern unter tropfenden Decken stehen oder in völlig überalterten Gebäuden ihren Dienst verrichten müssen“, so Roßkopf weiter. Die ständigen Verschiebungen von Sanierungen führten zu wachsendem Frust unter den Beschäftigten.
Die GdP fordert daher finanzielle Mittel für Sanierungen, Neubauten und verbesserte Unterkünfte. „Eine moderne Bundespolizei benötigt eine moderne Infrastruktur.“ Dies sei „keine Luxusforderung, sondern eine Frage des Respekts, der Motivation und letztlich auch der öffentlichen Sicherheit“, betonte Roßkopf.
Quellen: mopo